Sonntag, 8. Juli 2018

Jordan Peterson: "Es passiert privat, aber es ist real."

Treffende Kritik zum Thema "Aktivismus" von Psychologe und Philosoph Jordan Peterson.
Speziell zum Karl-Marx-Jahr - und zu diversen polemisch-aktivistischen Umtrieben in der Kirche (besonders auch im Hinblick auf bestimmte Berufungsvorstellungen).





Freitag, 15. Juni 2018

Häresie ist...

... wenn bestimmte Sachverhalte so absolut gesetzt werden, dass es nur noch absurd wird.

Oder wie es Tomics auf den Punkt bringt:




Mittwoch, 30. Mai 2018

500 Jahre nach dem Thesenschlag: Wer ist näher am Original?

Man kann es kaum glauben: Äußerlich hatte der Gottesdienst der Reformation sehr viele Parallelen zur Messe. Obwohl die Transsubstantiationslehre abgeschafft, wichtige Gebete abgeschafft und diese Messe nur noch in Landessprache gehalten wurde, bemühte man sich anfangs zunächst, den äußeren Schein des "Alltäglichen" beizubehalten (was z.B. Philipp Melanchton unterstützte). Danach wurde jedoch auch äußerlich immer stärker auf "protestantischen" Konfrontationskurs gesetzt, als man entdeckte, dass Rom nicht brav gehorchen wollte. 
(Danke an Franz via E-mail Kommentar für diesen fehlenden  Hinweis zum Bild)


USA: Eine Christusfigur wird in einer Baptistenkirche in South Carolina entfernt, weil sie und die dazugehörigen Reliefs zu katholisch seien und "für Verwirrung" sorgten.

Deutschland: In einigen Protestantischen Kirchen in Deutschland begeht man an Fronleichnam den "Christus Tag". Hat zwar eigentlich nicht mehr viel mit dem katholischen Original zu tun, dennoch sollte man sich "nicht mehr wegen der Nähe zum katholischen Glauben schähmen", so der lutheranische Pfarrer Jürgen Diestelmann.

Es ist irgendwie überraschend, wenn man sich einerseits nicht nur fragen muss, wer näher an der Una Sancta ist, sonder auch, wer heute denn eigentlich noch ursprünglichen Protestantischen Ideen der Reformatoren entspricht. Und wer wohl als erster wieder zurückkehren wird.


Montag, 28. Mai 2018

Computing Forever: Abtreibungs-Freigabe in Irland als Zeichen des Fortschritts?


Einige Interessante Gedanken von Vlogger Computing Forever und Details zur Abstimmung der Abschaffung des Paragraphen zum Schutz des ungeborenen Lebens in Irland.

Er hat sich schon vorher zur Absurdität der im ganzen Land verbreiteten Werbung geäußert, die mit Weiterbestehen des Paragraphen eine deutliche Unterdrückung der Frauen sah.




Mittwoch, 23. Mai 2018

Petition "Gemeinsame Erklärung 2018" freigeschaltet!



Seit heute Morgen, genau eine Woche nach der Übergabe, ist die „Gemeinsame Erklärung 2018“ als Petition vom Bundestag freigeschaltet worden. Damit können nun alle Unterzeichner ihre Unterschrift bestätigen. Aber auch alle, die bisher noch nicht unterzeichnet haben, können sich noch anschließen. [...]


Gemeinsame Erklärung 2018

"Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird."



Zum Unterschreiben der Petition geht es HIER.




Wann schaut endlich Barbra vorbei? Oder: Tagesschau "Faktenfinder" fallen auf Satire herein



Die Tagesschau Faktenfinder betätigen sich seit über einem Jahr nach der Schockstarre durch die Wahl Donald Trumps und des Einzugs der AfD in den Bundestag mit der Aufklärung über "Fake News", die gerade für diese Katastrophen verantwortlich sein sollen und angeblich immer noch deren Einfluss in der Bevölkerung sichern.

Zu den bisherigen Pannen gesellt sich jetzt eine neue: Ein satirisch kommentiertes Bild mit der zusätzlich ironisierenden Bemerkung "2018, koloriert" wurde als "Fake News" eingestuft. Der Urheber, der sich über die "via"-Quelle zurückverfolgen lässt, ist die Satireseite "German Meme Defense Force", die seit heute zufälligerweise auf Facebook gesperrt wurde. Im Zeitalter des Netzwerkdurchsuchungsgesetzes nichts besonderes mehr.*

Ob das dem GEZ-Fernsehen schaden wird, wo die Kosten gerne als "Demokratieabgabe" bezeichnet werden, darf fraglich bleiben. Im Falle des manipulierten Berichtes über den Journalisten und Filmemacher Imad Karim kam es trotz dessen gut dokumentierter Gegendarstellung zu keinerlei Distanzierung, eher zur Bagatellisierung von verschiedenen Seiten.

Anders könnte das nun aussehen, wenn es zum sogenannten "Streisand-Effekt" kommt. Vor kurzem hat Jan Böhmermann (dem man als Vertreter des öffentlich-rechtlichen Fernsehen ja vollkommen vertrauen kann) neben seiner neuen Tätigkeit als Listen-Denunziant mit seiner Aktion "Reconquista Internet" für kostenlose Werbung für das Netzwerk "Reconquista Germanica" gesorgt. Vor allem bei Leuten, die noch nie davon gehört haben bzw. ohne Böhmermann auch nie davon erfahren hätten (wie mir). Auch lieferte die Werbung für sein "Netzwerk gegen rechte Trolle" eine regelrechte Steilvorlage für Mitglieder und Sympathisanten, wie sie ansonsten nicht möglich gewesen wäre.

Und nur zur Erinnerung: GEZ hat das gerade ebenfalls möglich gemacht, was man eigentlich verhindern wollte.

Aber man hat ja bisher schon so einiges Schräge miterleben dürfen.



*Inzwischen ist die Seite als Neuversion "German Meme Defense Force II" zurück.

Samstag, 19. Mai 2018

Geistiges Gebet als alltägliche Vorbereitung auf die Messe

Die Heilige Messe, in der sich der Herr uns zu unserer Heiligung und immer inniger werdenden Gemeinschaft mit Gott hingibt, ist Zentrum und Höhepunkt des kirchlichen Lebens. Deshalb muss diese Gemeinschaft schon im Alltag verflochten und vorbereitet sein, wie wir auch in unserem Alltag Freundschaft uns Gemeinschaft mit anderen, besonders mit geliebten Menschen ständig inniger und mental verflechten und vorbereiten müssen.

Ein kurzer Vortrag von Fr. Chad Ripperger. Es wird um drei Ave Maria für den Priester gebeten.




Freitag, 18. Mai 2018

Donnerstag, 17. Mai 2018

Was haben Kommunismus und Hirntod gemeinsam?

Kommunismus: Wenn alles so läuft, wie man es haben will, dann ist es ein Beweis für den absoluten Erfolg des Kommunismus. Wenn es dann schiefläuft, dann ist es plötzlich kein "echter Kommunismus" gewesen. Oder gar "rechts".

Hirntod: Wenn es so abläuft, wie es sich bestimmte Mediziner vorstellen, dann ist es ein Beweis für den Hirntod als absolutes Todeskriterium. Sollte der Patient dennoch plötzlich wieder aufwachen, dann ist es "kein echter Hirntod" gewesen.

Warum ich das schreibe? Weil es wohl bald schon wieder mit Realativierungen losgeht, weil der Volksgemeinschaft Zivilgesellschaft droht, dass die dringend benötigten Felle Organe davonschwimmen.


Ach ja, und dann waren noch die Massen an Toten, von denen in der schönen neuen Welt niemand etwas wissen wollte...



Mittwoch, 25. April 2018

Fail Britain: Zwischenbericht zum Fall Alfie Evans



Katholisches.info meldet in seinem 11. [sic!] Update zu Alfie Evans:

Alfie Evans atmet seit 34 Stunden selbständig.

Die Eltern haben Rekurs gegen das von Richter Hayden verhängte Ausreiseverbot eingebracht. Heute nachmittag findet eine Anhörung vor dem Berufungsgericht statt.

Die Eltern schöpfen alle verfügbaren Rechtsmittel aus, finden sich aber mit jedem Antrag und in jeder Instanz vor immer denselben Richtern wieder, die bereits das Todesurteil gegen Alfie erlassen und bestätigt haben. Eine Verhandlungsfarce, zumal weder Richter Hayden noch das Krankenhaus willens sind, Fehler einzugestehen und zu korrigieren.

Prämisse aller Verhandlungen einschließlich des Todesurteils war allein das Gutachten des Alder Hey Hospitals, das behauptete, daß der kleine Alfie ohne künstliche Beatmung nach drei Minuten sterben werde. Die Einholung eines zweiten, medizinischen Gutachtens, wie von der Familie verlangt, wurde von Richter Hayden als unnötig abgelehnt. Als am Montag abend 22 Uhr die künstliche Beatmung eingestellt wurde, ist Alfie aber nicht gestorben. Er atmet seither selbständig. Erst nach mehr als 10 Stunden, als die ärztliche Diagnose offensichtlich widerlegt war, erhielt er vom Krankenhaus zur Unterstützung eine Sauerstoffmaske. Die künstliche Beatmung wurde nicht wieder aufgenommen.
Die Ärzte des Krankenhauses und der Richter halten aber in rechthaberischer Eitelkeit an ihrem Todesverdikt fest, weshalb Alfie gefälligst zu sterben habe. Darauf laufen das Ausreiseverbot und die groteske Verzögerungstaktik des Krankenhauses hinaus. Alfie ist seit Monaten eine Geisel der „Kultur des Todes“. Frühestens am kommenden Montag soll er das Krankenhaus verlassen dürfen. Im Klartext: Ärzte und Richter hoffen, daß Alfie bis dahin tot ist. Damit dem tatsächlich so ist, wird er nicht mehr ernährt. Seit Montag abend ist seine Nahrungsversorgung eingestellt. Das Kind wird zu Tode gequält.

Nachtrag zur gestrigen Verhandlung vor Richter Hayden: Ein Arzt des Alder Hey Hospital sprach von „wirklicher Angst“, die er empfinde, weil vor dem Krankenhaus Menschen für das Leben von Alfie Evans demonstrieren und beten. Grotesk. Die Wirklichkeit ist: Die Familie Evans, eine einfache Familie aus dem Volk, und ihre Freunde und Unterstützer, Menschen mit gesundem Menschenverstand und Herz, stören die so „schön“ zurechtgeredete Welt der Henker.


Vergessen wir an dieser Stelle nicht: 
- Es stehen Rettungskräfte aus Italien bereit, um ihn mit einer bereiten Maschine nach Italien ausfliegen zu können.

... Und Krankenhaus und Staat machen weiter wie bisher, außenstehende stellen sich dumm und haben schon in übermäßiger Zahl Solidarität mit dem Krankenhaus bekundet mit Bemerkungen, dass die Eltern eines Kranken Kindes sich nicht so anstellen sollen, da es dort im Krankenhaus noch mehr kranke Kinder gäbe (sic! Habe diese Bemerkungen massenweise auf der FB-Seite der Klinik gesehen!). Auch von Seiten der Queen hört man nichts, die Medien sind zu beschäftigt mit dem royalen Nachwuchs und in Deutschland hört man zu dem Thema praktisch ebenfalls fast nichts [KORREKTUR: Jetzt schon].

Und man soll sich also an dieser Stelle tatsächlich wundern, dass selbst Briten diese Situation mit der im Dritten Reich vergleichen - das barbarische System, für dessen Ende man sich regelmäßig selbst groß feiert und feiern lässt?



Freitag, 20. April 2018

Geht ein Muslim zum Exorzist ...



Wie? Nein, das ist kein Witz!


Der 13. Jährliche Kurs über den Katholischen Exorzismus an der Universität Regina Apostolorum in Rom fand diese Woche statt und hat faszinierende Informationen über den geistigen Kampf der Kirche in der ganzen Welt bekanntgegeben.

An einem Punkt während einer Frage-und-Antworten-Runde mit dem 89-jährigen Kardinal Ernest Simoni gab ein indischer Priester, der in Dubai dient, folgendes preis:

"Viele Muslime kommen zu uns, sogar hochgebildete. Sie sagen: 'Vater, jemand hat Schwarze Magie an mir ausgeübt, können Sie über mich beten und den Teufel vertreiben?' Was ist der beste Weg, diesen Menschen zu helfen? ... [V]iele kommen aus dem Libanon mit ähnlichen Problemen." [...]

Weiter geht es HIER.



Donnerstag, 19. April 2018

Petition für Alfie Evans




Wer das Drama um den kleinen Alfie mitbekommen hat und seine Eltern unterstützen möchten (den inzwischen auch Papst Franziskus seine aktive Unterstützung zugesagt hat - während von der Diözese Liverpool aus Schweigen herrscht), kann diese Petition HIER unterschreiben.



EDIT: Eine andere Sache, die weder direkt mit diesem Fall noch mit dem des letztes Jahr durch Ausschaltung der lebenserhaltenden Maßnahmen verstorbenen Charlie Gard zu tun hat, ist diese seltsame Meldung, dass es schon um 1999 im allseits gelobten Kinderkrankenhaus Alder Hey Hospital, in dem Alfie derzeit stationiert ist, zu illegalen Organentnahmen an Kindern kam.

Nicht, dass ich Verdächtigungen aussprechen möchte (das dürfte wohl hier nicht wirklich der Fall sein) - aber das ist wirklich ein verdammt gruseliger Zufall ...

EDIT II: Das Gericht hat inzwischen bekräftigt, dass am nach einer Verzögerung von zehn Tagen am Montag das Beatmungsgerät abgestellt wird.

“This is not justice. This is cruel bureaucracy.”