Freitag, 12. Juni 2015

Büchse der Pandora. Oder: Wie man die Iren ganz langsam über den Tisch zieht.



[...] „Warum die Abtreibung und warum gerade jetzt?“, fragte ein Journalist. Ganz einfach. Weil soeben die „Homo-Ehe“ legalisiert wurde. Eine Verbindung erschien selbst den Journalisten nicht schlüssig. Colm O’Gorman, der Direktor von Amnesty in Irland und Kopf der Kampagne erklärte es folgendermaßen: „Es ist ganz einfach und vielleicht nicht einmal besonders originell“, die Forderung nach Legalisierung der Abtreibung „mit dem jüngsten Referendum zu verbinden, aber ich denke, daß wir eine wichtige Lektion daraus zu lernen haben.“

Während des Verfassungsreferendums über die gleichgeschlechtliche Ehe in Irland „hat Irland die Fähigkeit bewiesen, wirklich über ein Thema zu sprechen, das gesellschaftlich als sehr umstritten gesehen werden hätte können. Die Abtreibung ist ein noch viel komplexeres Thema, aber ich denke und hoffe, daß wir auch hier ebenso inhaltlich sprechen werden und in die Lebenswirklichkeit unserer Gesetze eintreten können.“ Alles klar?
[...] Quelle

War wohl doch eine Niederlage. Und zwar auf ganzer Linie.


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