Samstag, 13. Juni 2015

Tolerante "Verkehrspolitik":Plemplemland trifft Absurdistan


Wer die Wiener Ampelmännchen schon schräg fand, darf sich jetzt über die neueste Idee der Kölner SPD freuen:

[...] Die SPD in der Kölner Bezirksvertretung für die Innenstadt hat sich für sogenannte Homo-Ampeln ausgesprochen. Sollte dies an rechtlichen Bedenken scheitern, forderten die Sozialdemokraten statt dessen einen Zebrastreifen in den Regenbogenfarben. [...]

Wie viel das finanziell kosten würde, bleibt natürlich noch offen. Über die Kosten bei der Verkehrssicherheit müsste man dagegen schon weiter diskutieren. Solche "bunten Zebrastreifen" sind wegen ihrer verminderten Kenntlichkeit gegenüber den klassischen schwarz-weißen Streifen als "Spielzonenkennzeichnung" eigentlich nur in Zonen mit Schrittgeschwindigkeit bzw. in bestimmt gekennzeichneten Bereichen bis (aller-)höchstens 30 km/h zugelassen. Ansonsten erkennen Autofahrer sie zu spät. Falls sie dann auch überhaupt merken, dass es sich um offizielle Verkehrszeichen handelt. 

Im Mediendesign-Bereich wird dieser wichtige Kontrasteffekt übrigens als "Figur-Grund-Wahrnehmung" bezeichnet.


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