Samstag, 27. Juni 2015

USA und "Homo-Ehe": Bald "aggressive Angriffe" gegen die Kirche als nächsten Schritt zur "Toleranz"?


Was in Baden-Württemberg in den letzten Wochen durchgepeitscht worden ist, dürfte in den USA als nächstes folgen - nur in umgekehrter Reihenfolge. Während man in Deutschland eher den Weg des "Antidiskriminierungs"-(Zwangs-)Kuschelkurses geht und dann erst mit der "Homo-Ehe" kommt, wird das wohl in Amerika erst noch folgen. Nur viel aggressiver, weil die "Tatsachen" bereits gemacht worden sind.
Der evangelikale Pastor Franklin Graham warnt ausdrücklich vor einer Verfolgung von Kritikern und Widerständlern, auch wenn sich noch deutliche Stimmen vieler, vor allem konservativer Politiker regen. In diesem Sinne sei es wichtig, sich an die Gebote des Herrn zu halten und sich nicht einschüchtern zu lassen, egal was kommen wird.

Aber auch bei den Katholiken bereitet man sich auf eine verschärfte Barrikadehaltung vor, die auf eine noch deutlichere Verkündigung und eine mögliche engere Zusammenarbeit auch mit anderen Konfessionen abzielt, um letztendlich eine mögliche gesellschaftlichen Wende herbeiführen zu können.

[...] 5. Die "Neuen Normalen" werden die Katholische Kirche nicht in Ruhe lassen. Wie auch andere, die diese Ideologie der Neuen Normalität des Anything Goes in Frage stellen, wird auch die Katholische Kirche aggressiv angegriffen, weil sie es wagt, in Opposition zu dieser Ideologie zu stehen. Deshalb muss die Kirche lernen - und zwar schnell - wie man sich gut verteidigt, um das Recht unserer Bürger und Institutionen in Schutz zu nehmen, sie selbst zu sein - das wird Amerika (/der amerikanischen Gesellschaft) schließlich einen Dienst erweisen. (Eine gute Verweis zu diesen Fragen bietet der derzeitige Pastoralbrief von Kardinal Donald Wuerl von Washington, Being Catholic Today: Catholic Identity in an Age of Challange

6. Die Antwort auf die Neue Normalität - und die Diktatur des Relativismus der Neuen Normalität wird versuchen, Druck auf die Universitäten und auszuüben (ohne auf größeren Widerstand zu treffen), auf traditionelle religiöse Gemeinschaften (bisher weniger erfolgreich) und auf Individuen (durch verwerfliches, aber effektives Mobben und Schikanieren)- ist die Rückführung der Vereinigten Staaten zum richtigen Vernunftsgebrauch, moralischer Wahrheit und der biblischen Weise, die Welt zu sehen. Dies ist ein Projekt, das sich auf mehrere Generationen erstreckt. Es wird notwendigerweise ökumensich und interreligiös sein. Vom katholischen Standpunkt aus ist die einzige mögliche Antwort auf die Neue Normalität ein evangelischer
[d.h. am Evangelium orientierter] Katholizimus: Einer, der wahres Glück in das solidarische Leben mit anderen bringt; einer der dieses Glück und diese Solidarität zur Freundschaft mit Jesus Christus und den Wahrheiten führt, die Seine Kirche lehrt, um andere einzuladen, "einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt" (1 Kor 12,31) kennenzulernen.

7. Und das bedeutet eine gründliche Katechese der Katholiken der Vereinigten Staaten, nicht zuletzt durch Verkündigung. Eine aufrichtige Verkündigung, die es mit der oft so typischen Verachtung der "Neuen Normalen" aufnehmen kann; eine Verkündigung zur engeren Freundschaft mit Christus führt, was eine tiefere Durchdringung mit seiner Wahrheit bedeutet.


Kommentare:

  1. Soeben in die Kath. Bloggerliste eingebaut:
    www.bloggerliste.blogspot.de

    HERZLICH WILLKOMMEN !

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  2. "All i did was disagree with you" -

    Ähem, disagree? Ähem, all religious Leute did was ermorden the Nichtheterosexuellen, hust...

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