Samstag, 22. August 2015

Es ist ein Keller voller Leichen. Aber mit viel Geld und Prestige.



Man dürfte sich fragen, wie hartnäckig manche Menschen sein können. Im Falle des Planned Parenthood Skandals wurde inzwischen das siebte Video veröffentlicht. Fünf weitere werden noch folgen - und eins schlimmer als das andere.

Was an der Situation innerhalb Planned Parenthood nicht viel ändert. Beschwerte man sich noch vor Kurzem lauthals über die "Anti-Abteibungs Schergen", belohnt man die eigenen mit dem Maggi Award. Nein, dieser Preis steht nicht für Familienfeundlichkeit und ist auch nicht nach dem Simpsons-Baby benannt, sondern geht vom Namen her auf die Rassenhygienikerin Margaret Sanger zurück, die Planned Parenthood sowie ihre eugenische Vorgängereinrichtung American Birth Control League gründete. Dazu kommen noch die Ausgezeichneten:

[...] Den Maggie [Sanger] Award erhielten zudem: Valerie Tarico (Salon) für den Artikel: „Ich bin Pro-Abtreibung nicht nur Pro-Choice“; Akiba Solomon und Aura Bogado (Colorlines.com) und John Richardson (Esquire) für seine wohlwollende Darstellung des Abtreibungsarztes Willie Parker, den er als „Diener der Abtreibung“ bezeichnete. [...]

Und falls ein Preis nicht ausreichen sollte: Es gibt ja immer noch die guten alten Schmiergelder, mit denen die Kampagnen diverser Politiker finanziert worden sind. Von dieser finanziellen Lobbyarbeit profitierten übrigens bei der letzten Kongressabstimmung, die nach der Einstellung der staatlichen Unterstützung fragte, bis auf einen Senator übrigens alle, die offen dagegen stimmten.


Auch wenn Erfolg und Geld weder stinken noch (direkt) töten - beides stumpft bei Missbrauch immer  weiter ab. Und das könnte nach Meinung von Kevin Jones auch für die kommende Familiensynode gefährlich werden, auch wenn Planned Parenthood hier nicht die Finger im Spiel haben wird.



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