Samstag, 22. August 2015

Hass mit Liebe bekämpfen. Und Torten.

Aaron Klein hätte eigentlich jeden guten Grund zum Zorn gehabt.

Erst zeigte ihn ein lesbisches Paar, das übrigens zu den Stammkunden seiner Bäckerei zählte, wegen Diskriminierung an, weil er keine Torte für eine gleichgeschlechtliche Trauung backen wollte. Dann wird er vom Gericht dazu verdonnert, eine Strafe von 135.000 Dollar zu zahlen, was für ihn unmöglich ist. Der erste Fundraisingversuch wird von diversen LGBT-Gruppen nach heftigen Protesten abgewürgt, evangelikale Christen helfen ihnen jedoch, die Summe zu erreichen und innerhalb der viel zu kurz gesetzten Frist zu zahlen.
Die Bäckerei stand in der Zwischenzeit kurz vor dem Aus und auch für seine Familie wäre es der sichere Ruin gewesen.

Eigentlich hätte er wirklich jeden guten Grund gehabt, es ihnen nie mehr zu verzeihen. Aber er schickt ihnen letztendlich...


... Torten.

Ernsthaft, er und seine Familie haben sich nach so viel Leid und Anfeindung entschlossen, den LGBT-Gruppen, die sie so unter Druck setzten, jeweils eine Torte mit der Aufschrift, dass sie geliebt werden, zu schicken.

[...] "Das ist gerade die Sache, dass sie die ganze Zeit über dachten, ich wäre dieser große hasserfüllte Kerl", erzählt Aaron Klein. "Ich weiß nicht, woher das kommt, aber ich bin niemals dieser Kerl gewesen." [...]

[...] "Sie werden sie wahrscheinlich in die Mülltonne werfen", sagt Melissa Klein [seine Ehefrau]. "Sie können das tun, das ist okay. Ich hoffe, dass sie die Gefühle dahinter sehen und es vielleicht verstehen." [...]

Wie der Absender darauf reagieren wird, dürfte offen bleiben. Das ist jedenfalls eine ganz nette Idee der Bäckerfamilie, einfach mal so ihr ideologisches Denken zum Wanken zu bringen. Mit ordentlich viel Herz und Zuckerguss. :3 Daumen hoch!


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