Mittwoch, 5. August 2015

Planned Parenthood: Wann ist das amerikanische Hütchenspiel zu Ende?

Der Antrag, Planned Parenthood nach den letzten Skandalen um den Handel mit Organen abgetriebener Kinder die finanzielle Unterstützung durch den Staat zu entziehen, ist gescheitert:


[...] Obwohl der Antrag von der Mehrheit unterstützt wurde, kam nicht die notwendige qualifizierte Mehrheit von 60 Stimmen zustande.

Die Republikaner hofften, daß nach Bekanntwerden der Videos, mit denen der Organhandelskandal aufgedeckt wurde, einige demokratische Senatoren eine weitere Finanzierung nicht mehr unterstützen würden. Tatsächlich ist die Demokratische Partei unter Druck geraten. Sie konterte mit der Anschuldigung, daß die republikanische Initiative ein „Angriff auf die Gesundheit der Frauen“ sei. Die ungeborenen Kinder fanden in den demokratischen Wortmeldungen keine Erwähnung und folgten damit der Sprachregelung der Abtreibungslobby.

Der Führer der Demokratischen Partei von Nevada verstieg sich zur Behauptung, die Unterstützung von Planned Parenthood „ist unsere Pflicht, um unsere Ehefrauen, unsere Frauen, unsere Mädchen zu schützen“.
[...]


In welchem Sinne sich Planned Parenthood um die "Gesundheit von Frauen und Mädchen" kümmere außer um die Sache mit der Abtreibung, einer fragwürdigen Beratung und der dummen Gewohnheit, auf Kritiker unbedacht einzudreschen, ist weiterhin nicht klar. Das alleinige Erstellen von Mammographien kann es jedenfalls nicht sein. Was auch US-amerikanische Ärzte aus diesem Bereich selbst bestätigen.


Das ändert natürlich nichts daran, dass sich die nächstjährige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton  keinen Schritt weit von Planned Parenthood distanziert und auch Präsident Obama, der derzeit eher mit unrealistischen Klimaverord- nungen beschäftigt ist, ebenfalls keinerlei Bedenken zeigt - im Gegenteil.

Ob daran das jüngste Skandalvideo das ändern wird, bleibt weiterhin unsicher. Es hieß jedenfalls von entsprechenden Quellen, dass noch mehr davon vorliegen würden, die man wahrscheinlich bald ebenfalls veröffentlichen wird. Bis dahin geht wohl die Planned Parenthood Horror Picture Show wohl oder übel weiter...


[EDIT: Ja, sie geht weiter.]



1 Kommentar:

  1. Soweit ich informiert bin, führt PP keine Mammographien durch, sondern wirbt nur damit. Das melden jedenfalls us-amreikanische Pro-Life-Organisationen. Und die PR-Mitteilungen von PP, so die Brustkrebsrate zu senken, trifft natürlich insofern tatsächlich zu, als die zigtausend abgetriebenen Mädchen nicht an Brustkrebs erkranken können. So gesehen wäre ihr verwerfliches Tun eine einzige große Präventivmaßnahme.....ob Madame Clinton demnächst versucht, damit zu punkten?

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