Mittwoch, 16. September 2015

Der Papst und seine "Freunde"



Was man bei falschen Erwartungen und manipulativen Medien nicht vergessen darf: Auch für den Papst bleibt das nicht unbemerkt. Vor allem, wenn es um persönliche Vereinnahmungen geht.

Papst Franziskus hat sich in einem seltenen Interview mit einem nicht-religiösen Radiosender über "unechte" Freundschaften beklagt. "Ich hatte noch nie so viele Freunde - in Anführungszeichen - wie jetzt. Jeder ist der Freund des Papstes.", sagte das 78-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche den Sender Millenium aus seinem Heimatland Argentinien. Er fühle sich von den Menschen "benutzt", die sich zu ihrem eigenen Vorteil als seine Freunde ausgäben, obwohl er sie höchsten ein- oder zweimal in seinem Leben gesehen habe. Dabei sei Freundsachaft "etwas heiliges".
Quelle: BNN Bruchsaler Rundschau vom 16. September 2015, Seite 14, Rubrik "Leute heute".


1 Kommentar:

  1. Tja, und wer ist jetzt gemeint?

    - Sind es die "machthungrigen" Kardinäle in der Kurie?
    - Sind es die strunzkonservativen Prolifer?
    - Sind es die batiktragenden Ökos?
    - Sind es die homosexuellen Queer-Feminist*Innen?

    Fragen über Fragen....

    Ich denke, daß man das Interview primär auf sich beziehen sollte, wenn man sich als Papstversteher - egal von welcher Seite - gebärdet.

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