Samstag, 31. Oktober 2015

This is Hallow´s Eve


Da ich derzeit noch für zwei Klausuren lernen muss, stelle ich einfach mal zwei Links online.

Der eine von Word on Fire behandelt den katholischen Ursprung von Halloween, bei dem anderen handelt es sich um einen Vlog-Kommentar eines ehemaligen Mitabiturienten (und studierten Kirchenmusikers) aus Würzburg.

[EDIT: Zur Diskussion gestellt sei auch dieser Artikel von ChurchPop...]


Schockpiktogramm aus Japan...

Nachdem man bei uns munter Raucherlungen auf die Zigarettenpackungen abgedruckt hat, sollte man nach meiner Meinung auch bald einmal zu Schock-Straßenordnungen übergehen. Das würde auch mehr Sinn machen.



Samstag, 24. Oktober 2015

Die DBK schon wieder... Oder: Wenn sich dabei St. Thomas Morus nicht im Grab umdreht!



Wenn es in Rom nicht so gut läuft, dann gibt es immer noch die eigene kleine Welt der deutschen Bistümer. Die Deutsche Bischofskonferenz hat nun ein "Infobroschüre" zum Thema "Gender katholisch gelesen" herausgegeben,  die einmal mehr zeigt, wie völlig uninformiert und naiv gerade diejenigen sind, die um jeden Preis eine eigene Reform voranbringen möchten.

Rudolf Voderhlzer, Bischof von Regensburg, hat dazu auf CNA eine lesenswerte Kritik abgegeben (gefunden via Beiboot Petri):


[...]
Zu Punkt 5: Der Flyer fordert eine Wertschätzung jedes Menschen unabhängig von der sexuellen Orientierung. Das Diskriminierungsverbot, das auch gegenüber Homosexuellen gilt, beinhaltet keine Wertschätzung einer homosexuellen Orientierung. Homosexualität darf also kritisiert werden und die Kritik ist noch keine Diskriminierung. Obwohl die Ziffer vom christlichen Menschenbild sprechen will, verliert sie kein Wort darüber, dass Sexualität auf die Weitergabe des Lebens hin angelegt ist. Ehe und Familie kommen im ganzen Flyer nicht vor. Insofern ist er schon selbst ein Dokument des Gender-Mainstreaming in der Kirche.

Zu Punkt 6: 2 Kor 12,9 auf die Schwächen des Mannes hin zu interpretieren, ist kühn, auch ein Dokument des Gender-Mainstreaming in der Exegese. Hier wird eine gnadentheologische Aussage für eine bestimmte gesellschaftspolitische These verzweckt. Dass Thomas Morus auch noch erwähnt wird, ist ja schön. Aber leider findet sich kein Wort darüber, dass er den Märtyrertod in Kauf nahm, weil er gegenüber Heinrich VIII. die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe verteidigte. [...]


Auflösung des Rätsels. Oder: Meine Pin-up Girls hängen nicht nur rum...

... sondern arbeiten dabei auch was. Neben dem großen Pinboard in meinem Arbeitszimmer habe ich jetzt auch ein etwas kleineres gebastelt für wichtige Termine, Passwörter und Abgabetermine.




Wo jetzt der "Rauchmantel" ist? Der dient als Hängetasche für den Terminplaner, in die offenen Seiten passen außerdem der Studentenausweis und das Semesterticket perfekt hinein und sind sofort griffbereit. Der Großteil der Tasche befindet sich übrigens auf der Rückseite.


Die Figur wurde übrigens von diversen japanischen Infoschildern inspiriert (übrigens NICHT zu verwechseln mit den Figuren aus Werbeplakaten und den Werbemaskotchen - wie hier für Windows 8). Die restliche Arbeitsschritte (anatomischer Entwurf mit in den benötigten Maßen, Reinzeichnung, Nachtuschen mit Inkscape, Kolorieren und Laminieren) sieht man übrigens hier.



Freitag, 23. Oktober 2015

Davon würde sogar Freddy Krueger Albträume kriegen...

Eine Woche noch bis Halloween (Reformationstag? Was is das?) und noch immer kein Kostüm, das gruselig genug ist? Jason Bach hat einige Tipps, bei denen für jeden was dabei ist!



Mittwoch, 21. Oktober 2015

Kardinal Arinzes Antwort auf die deutschen "Reformer"

Kardinal Francis Arinze antwortet auf eine These, die ein "einflussreicher Synodenvater" letzte Woche aufgestellt hat mit der Bemerkung, die "katholische (Sexual-)Moral sei unrealistisch". Wobei der Kardinal mit so einigen Vorurteilen und Halbwahrheiten innerhalb der Kirche abräumt und eine kleine Katechese zum Thema Sünde und Barmherzigkeit gibt.



October 21th, 2015

Alle Fans von "Zurück in die Zukunft" wissen, was an diesem Tag geschehen wird, bzw. geschieht:
Marty McFly und Doc Brown kommen in die Zukunft, bzw. in die Gegenwart - und kurz danach danach kamen sie in die Vergangenheit. Die damals so wirklich noch 80er Jahre-mäßig aussah. Könnte vielleicht am damaligen Geschmack liegen, aber die echten Experten wissen: Es kam wieder ein Zeitparadoxon dazwischen, dass die Welt heute ganz anders aussieht.


Übrigens sollte man sich nicht schon wieder darüber beschweren, dass es noch keine Hoverboards gibt "wie im Film versprochen". Denn die werden zur Zeit in Kanada entwickelt. ;-)


Dienstag, 20. Oktober 2015

Ein glorreicher Tag für alle Monarchisten...

... denn der österreichische Kaiser hat nie abgedankt! Sie waren also nie wirklich Hinterwäldler gewesen, sondern nur auf dem neusten Stand! :-D

Große Schockwellen dürfte eine Untersuchung eines Historikerteams der Uni Wien verursachen. Demnach ist die Unterschrift unter der kaiserlichen Verzichtserklärung von Karl I. gefälscht, die Errichtung der österreichischen Republik rechtlich nichtig. Gemäß geltendem Recht von 1918 ist damit Karl Habsburg-Lothringen (54), direkter Nachfahre von Karl I., der Herrscher Österreichs.

Den Historikern zufolge kam Kaiser Karl I. am 11. November 1918, dem letzten Tag der Monarchie, zu spät zur Regierungssitzung, da am Weg vom Schloss Schönbrunn in die Innenstadt sein Fiaker in Meidling überfallen wurde.

Da sein Verzicht jedoch als sicher galt, setzte der spätere Staatskanzler Karl Renner kurzerhand seine eigene Unterschrift auf die Erklärung. Kaiser Karl I. protestierte aus Angst vor einem Prozess an einem österreichischen Gericht nie, wie spätere Briefe an seine Schwester belegen.

„Alle Regierungen seit 1918 hatten keine rechtliche Grundlage. Alle ihre Gesetze sind ungültig, es gilt somit wieder das Recht von 1918“, resümieren die Historiker.

Der neue Kaiser, Karl Habsburg-Lothringen, gab sich nach Bekanntwerden der Nachricht selbstbewusst: „Heinz Fischer hat 24 Stunden Zeit, die Hofburg zu räumen“, erklärte er im ORF, den er anschließend gleich in „k. u. k. Hofrundfunk“ umbenennen ließ.
[...]



Freitag, 16. Oktober 2015

Wir schalten um nach Kolumbien...



Insgesamt etwa 350 Priester haben am 6. und 7. Oktober im Einkaufszentrum Gran Estación in Bogota (Kolumbien) an einem „Beichtmarathon“ teilgenommen. Die Geistlichen saßen auf viele Stellen des Einkaufszentrums verteilt um den Kunden das Sakrament der Versöhnung zu spenden oder für Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Die Aktion war auf der Internetseite der Bischofskonferenz von Kolumbien angekündigt worden. „Es ist eine großartige Gelegenheit zu den Menschen zu gehen damit sie sich mit Gott versöhnen können“, sagte Pater Ariel Viafara, einer der teilnehmenden Priester.
[...]
Quelle


Wieder so eine Aktion, die man in Deutschland (außer an Weltjugendtagen und bei "den Konservativen") wegen etwaiger "Bedenken, ob man den Menschen damit nicht Angst macht" wahrscheinlich nie finden wird. Vor allem nicht auf Empfehlung der Deutschen Bischofskonferenz, obwohl die Kirche damit ja die Leute in ihrer ganzen Lebenssituation "abholt", wie man es bisher immer wieder von Neuem verlangt hat...


DeviantArt 2: Megasha´s "Chibi Saints Collection"

Wären sicher auch nette Andachtsbildchen für Kinder: Die "Chibi Saints" von Megasha auf DeviantArt. :-D


 


Samstag, 10. Oktober 2015

Auf den Schlips getreten, selbst wo es keinen gibt

Angesichts der erdrückenden Beweislage im Skandal um Planned Parenthood ist es immer wieder überraschend, wie naiv eigentlich versucht wird, die Sache vor der Bevölkerung zu verharmlosen (anders als bei uns, wo man es praktisch totschweigt).

Neben den offiziellen Vertretern von Planned Parenthood traten auch immer wieder mal Prominente auf, um die auch finanziell untreu gewordene Institution in Schutz zu nehmen. Dazu zählt neben Barack Obama und Hillary Clinton auch Bill Nye, der in den USA auch als "Science Guy" (nach der gleichnamigen Kindersendung aus den 90ern) bekannt ist und sich immer wieder großspurig mit anderen als Koryphäe der Wissenschaft zu zeigen gibt. Aber wohl außer von einer eng gefassten "Empirie" und Wissenschaftstheorie leider nicht sehr viel vorzuweisen hat. Was schon öfters vorkam. Aber hey, so läuft eben Infotainment...

Ebenfalls wie Nye reduziert auch Whoopi Goldberg öffentlich die Kritik an Planned Parenthood als ein spezielles Problem der Christen, ohne zu bemerken, dass diese Kritik nicht nur von Christen, sondern auch von Agnostikern und Atheisten geäußert wird, denen sowohl das leichtfertige Hütchenspiel um Millionen von US-Dollar aus der Staatskasse als auch der bestialische Umgang mit noch lebenden ungeborenen Kindern ebenfalls sauer aufstößt. Was natürlich die meisten nicht merken und  vor allem weil die Behauptung, Planned Parenthood sei der wichtigste Anbieter von Mammographien, weit verbreitet ist und man mit somit bisher gegen Kritik immer gut durchkommen konnte. Bis natürlich eines Tages die Sache  aufgeklärt wird. Hier zum Beispiel von Mitt Santorum, über den ich schon vor einiger Zeit berichtet habe.




Blog-Flanieren 1

Es wird mal wieder Zeit, die Blogger-Liste zu erweitern.

Zunächst wäre da einmal IUXTA CRUCEM - KATHOLISCH, TRADI, TÄTOWIERT. Der Titel sagt eigentlich schon alles, wenn nicht, stöbere man ein wenig auf dem Blog herum. :-)

Dann wäre noch retrokatholisch zu nennen. Über ihn bin ich eher zufällig im Kommentarbereich des vorletzen Postings gestolpert, als er so nett war und ebenfalls auf einen Artikel zum Thema "Wickelrockgate" auf seinem Blog hingewiesen hat. Dazu schon mal ein Dankeschön :3

Zuletzt sei noch diese Seite empfohlen. Da bald wieder No-Shave-November ist. ;-D




Hardcore-Gendern in Birkenstock Sandalen

Gefunden bei Bellfrell.

….Und sie schildert dann die Vorfälle, die zu ihrem Rausschmiss geführt hätten: "Sie kennen ja das Vernehmungsprotokoll der MA 10, oder? Es stimmt: Ich habe den Kindern die christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes erklärt. Aber ich durfte im Kindergarten ja nicht einmal sagen, dass das Jesuskind ein Bub ist - es musste gegendert werden, also 'geschlechterneutral' als Zwitter erklärt werden. Obwohl jeder weiß, dass er Sohn Gottes ist." [...] 


Dieses nette Video lasse ich mal ganz offen im Raum stehen. Und bis dahin Frohe Weihnacht_in/a*$0815%...



Mittwoch, 7. Oktober 2015

Wickelrockgate: We can fix that!

Ganz ehrlich gesagt verstehe ich die Kritik Maximilian Krahs nicht wirklich, auch nicht, warum das so wichtig zu sein scheint, dass selbst kath.net die Sache aufgreift. Alleine vom Titel "Häresie der Hässlichkeit" würde man zwar auf eine Parallele zu Martin Mosebachs "Häresie der Formlosigkeit" schließen. Was nicht wirklich zutrifft.

Mosebach kritisiert, dass durch den (auch geistigen) Bildersturm, der nach dem II. Vatikanischen Konzil einsetzte, die Messe als "Messopfer" ihren objektiven Charakter für die praktizierenden Gläubigen verloren hat, um einer breiteren Masse zu gefallen. Krah kritisiert, dass... Ähm, ja... Was eigentlich?

[...] Es erzeugt bei geistig gesunden Menschen einen innerlichen Widerstand, sich zu einer so demonstrativ hässlich auftretenden Gruppe hinzu zu gesellen. Die katholische Lehre assoziiert das Gute mit dem Schönen; Gott ist schön, Ästhetik, Stil, Geschmack sind deshalb positiv. Umgekehrt ist das Hässliche schlecht. Eine Moral, die zu hässlicher Kleidung aufruft, ist Widermoral. [...]

So gesehen hat er es nicht wirklich von einer Moral des guten Geschmacks, sondern bleibt im Laufe seiner Ausführung in einer Kritik an einer vermeintlichen "Widermoral" stecken, die auf einen vorkonziliaren Traditionalismus verortet wird, der irgendwie in den 50er und 60er Jahren stecken geblieben ist, weil anscheinend alles, was danach gekommen ist, nicht in das katholische Gesellschaftsbild passt. Was natürlich einige Probleme aufwirft.

Diverse Kleidungsstücke wie Miniröcke gab es schon in den 1950ern und sind für viele in den letzten Jahren wieder modern geworden. Wickelröcke gab es zu der Zeit auch schon, blieben aber weitgehend "modern", da sie auch eine schöne große Fläche für Batik- und Patchworkarbeiten bieten, wie sie gerne auch von alternativen Gruppen (vgl. DIE GRÜNEN in den 80ern, diverse Hippie-Kommunen) genutzt wurden, um sich auch äußerlich von der "kommerzialisierten Mode" zu distanzieren. Von einem "Feststecken in der Vergangenheit" kann man also nicht wirklich sprechen. 

Ein weiteres Problem betrifft das "Gefallen" an sich. Geschmack ist nicht nur subjektiv ("Jedem das Seine - Und das ist Meins!"), sondern auch von der Erscheinung und der Gewohnheit jedes Individuums abhängig. Dazu kommt noch katholischerseits das eigene Gewissen um die Wirkung auf den Nächsten, in diesem Falle, ob das eigene Outfit zu aufreizend ist - denn manche Kleidungsstücke sind eben auf diesen Effekt hin zugeschnitten. Man kann außerdem nicht von anderen erwarten, dass sie den eigenen Geschmack und die eigenen Vorstellungen teilen, noch weniger, dass sie es schon wissen, bevor sie einem überhaupt begegnet sind.
Sollte es zu Meinugsverschiedenheiten kommen, dann sollte man die Diskussion um Geschmack an sich komplett fallen lassen und dem "Genius der Frau" (hier ganz frei nach Johannes Paul II.) vertrauen: Einfach mal gemeinsam shoppen gehen und im weiteren Sinne nach zusätzlichen Accessoires Ausschau halten, denn da lernt man auch sich gegenseitig besser kennen. Was etwas anderes ist, als in einer Diskussion stecken zu bleiben, die sich auf Dauer irgendwo zwischen Hotpants und Burka festfährt.


FSSP: Schon am Südpol?

Nein, es ist eher die Spitze des Kilimandscharo, wo Pater Anthony Sumich FSSP die Messe feierte.
Gefunden auf der Facebookseite der "FSSP Supporters". :3



Montag, 5. Oktober 2015

Stephen Colbert erklärt das Papsttum. Und zeigt Merchandise :3

Ganz so nebenbei: Stephen Colbert ist  auch echter Katechet. Letztes Mal ging es um den Papstthron, jetzt um den Papst selbst - auf wirklich unterhaltsame Weise...


Aber auch der Kommentar zum ganz normalen Merchandise-Wahnsinn hat es ordentlich in sich. :3



Priester und Vatikan, Sack Reis und China

Na ja. So überraschend ist das Outing eines vatikanischen Prälaten auch wieder nicht (Sorry, Peter Friedrich...), vor allem kurz vor der Familiensynode, bei denen sich die meisten wieder mal einbilden, dass es nur um Homosexualität und "wiederverheiratete" Geschiedene gehe, die reguläre Familie aber außen vor gelassen wird.
Das zeigte sich bereits bei diversen Gruppen aus Italien und den USA, die gleich mehrmals in kürzester Zeit versuchen wollten, den Papst zum Thema "LGBT(TIQ usw.)-Rechte" vor den Karren zu spannen, vermehrt auch bei seinem Besuch in den USA, bei dem auch Präsident Obama mitmachte und versucht wurde, die Sache mit der "homophoben Standesbeamtin" zu verdrängen. Dass es unter dem Zeichen der Regenbogenflagge nicht nur Toleranz ausgeübt wird, wird ebenfalls öffentlich totgeschwiegen, aber was soll´s.

Zu dem Stichpunkten "Vatikan", "Priester" und "Outing" fällt mir bei dem Umgang in den öffentlichen Medien damit ganz spontan eher das hier ein:


Falls man es dort irgendwie hinkriegen sollte, auch korrekt über das Thema zu berichten...