Freitag, 8. Januar 2016

Lebensschutz mal anders - vor gut 1.600 Jahren



Was heute nahezu unbekannt ist: Am 1. Januar gedachte die Kirche dem Heiligen Telemachus, der durch eine ganz besondere Tat aus der Menge der Heiligen hervorsticht, die in der modernen Welt gerne unbeachtet bleibt, vielleicht sogar ignoriert wird.

Parallelen mit aktuellen Ereignissen sind natürlich nur rein zufällig.

[...] Telemachus war ein asketischer Mönch aus dem Osten, der von der Grausamkeit der Gladiatorenspiele schockiert war, als er nach Rom kam. Obwohl das Christentum 380 durch Kaiser Theodsius zur offiziellen Religion erklärt wurde, wurden die Spiele weitergeführt.

Nach den Schriften des Bischofs Theodoret von Cyrus aus dem 5. Jahrhundert lief Telemachus mitten in das Kampfgeschehen und versuchte, die Gladiatoren vom Kämpfen abzuhalten. Die Zuschauer waren so empört, sodass sie ihn zu Tode steinigten.

Kaiser Honorius war so geschockt vom Mord des heiligen Mönches, dass er seit diesem Tag die Gladiatorenspiele verbot. Sie wurden nie wieder  aufgeführt.

Am Beginn des neuen Jahren könnten wir den den Mut des Hl. Telemachus betrachten.
Was sind die Ungerechtigkeiten unserer Tage? Und wie würde uns wohl Gott dazu bringen, sie zu beenden, auch wenn es eine Aufopferung unserer Selbst bedeutet?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen