Montag, 15. Februar 2016

Der Koloss von Rhodos, Antoni Gaudí - und natürlich Sirtaki



Hört sich wieder mal wie ein Witz über die griechische Finanzkrise an - ist aber keiner.
Ein Architektenteam versucht eins der Sieben Weltwunder, den Koloss von Rhodos, wiederzuerrichten, um das griechische Selbstbewusstsein (und den Tourismus) anzukurbeln.

Die Staute soll 150 Meter hoch (also viermal höher als das historische Original) werden und eine Besucherplattform, ein Cafe sowie eine Bibliothek enthalten. Baukosten: ca. 240 Millionen Euro, Fertigstellungstermin nicht bekannt, da immer noch Sponsoren fehlen.
Aber kein Problem, in so einer Situation befanden sich auch Antoni Gaudí und seine Sagrada Familia, auf den man sich unter der Frage "How?" ganz selbstverständlich beruft.

Außer in dem einen Punkt: Man ist sich nicht wirklich sicher, ob das Fundament das ganze Teil aushalten wird. Schon bei dieser Frage kam Gaudi alleine mit den primitivsten Mitteln zurecht. Auch die Frage nach Erdbeben im Mittelmeer und deren Gefahr für den Koloss, dem sein Vorgänger schon 90 Jahre nach dessen Erbauung zum Opfer fiel, ist nie ganz geklärt worden.

Sollte es dennoch nicht klappen, dann gibt es ja immer noch Sirtaki. Dazu braucht man weder Architekten noch irgendwelche Millionen von ollen Sponsoren. Und macht auch irgendwie mehr Spaß.




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