Donnerstag, 28. April 2016

Das Problem des Szientismus mit der Philosophie,...

... warum so viele darauf hineinfallen und wie man diese "Kritik" einfach wiederlegen kann. Samt kurzer Einführung in das Denken von Aristoteles (4:24) und Martin Heidegger.

Noch nie sind empiristische Pop-Ikonen wie Nye, Dawkins & Co so schnell widerlegt worden.
Und das von einem neuen Weihbischof.




Dienstag, 19. April 2016

Polen: Eucharistisches Wunder anerkannt!



[...] Zu Weihnachten 2013 fiel in der Jakobskirche bei der Kommunion eine konsekrierte Hostie auf den Boden. Sie wurde vorschriftsgemäß aufgehoben und in Wasser gelegt, damit sie sich auflöst. Die Hostie löste sich aber nicht auf, sondern verfärbte sich rot.

Der damalige Bischof von Liegnitz, Msgr. Stefan Cichy, ernannte eine Kommission, um das Phänomen zu untersuchen. Ein Fragment der Hostie wurde einem gerichtsmedizinischen Institut übergeben.

Die Gerichtsmediziner stellten fest, daß es sich um menschliches Gewebe eines Herzmuskels handelt. Der Zustand des Muskelgewebes sei dem einer Person vergleichbar, die gerade einen Herzinfarkt erlitten hat und im Sterben liege, so die Wissenschaftler.

Mit einer ausführlichen Mitteilung gab Bischof Kiernikowski das Ergebnis der Untersuchungen und die Anerkennung als eucharistisches Wunder bekannt.
[...]




Samstag, 16. April 2016

Zum Geburtstag...





"Der Fall B. ...



... hat nichts, aber auch gar nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Er sagt allerdings viel über das Selbstverständnis der deutschen Medien.

Nichts ist erhabener als ein Volk, das um seine Freiheit kämpft. Und nichts lächerlicher als Leute, die sich in ihren warmen Büros ohne jedes persönliche Risiko selbst zu Freiheitskämpfern stilisieren.
[...]


Weiter geht es hier

Das konsequente Handeln der Bundesregierung nach der "extra 3-Affäre" hat eigentlich schon alles zum Thema Freie Meinungsäußerung und Kunstfreiheit gesagt, was gegenüber einem autoritativen Herrscher wie Erdogan gesagt werden musste

Dass aber ein unterdurchschnittlich unbekannter Kabarettist kurz darauf noch eins drauflegen musste, nur um sich  aus einer scheinbar sicheren Verschanzung noch ein paar Lorbeeren einzuheimsen - Jan, das ist jetzt echt nicht nötig gewesen. Vor allem wenn man dann noch im Fernsehen offen sagt "Haha, ich mach was Verbotenes, das könnte strafbar werden!" :-I


Mittwoch, 13. April 2016

"Memorize the Faith" von Kevin Vost. Oder: Was "Sherlock" und Thomas von Aquin gemeinsam haben



Wer die modernisierte BBC-Version von Sherlock Holmes (lassen wir mal die ein oder anderen Bemerkungen von Schauspieler Benedict Cumberbatch beiseite) kennt, dürfte schon einmal von dem Begriff "Gedankenpalast" (oder wie uns Watson aufklärt: Gedankenhaus oder Loci-Methode) gehört haben.

Auf der Homepage des britischen Senders gibt es dazu gleich zwei interessante Artikel zu diesem Thema: Der eine beschreibt diverse Techniken, die bei der Memory-Weltmeisterschaft von den Gewinnern genutzt wurden, der andere die Kenntnis von Sherlock Holmes-Autor Sir Arthur Conan Doyle´s von dieser Merktechnik.

Wie im ersten Artikel erwähnt, ist diese Loci-Methode schon 2.500 Jahre alt und soll vom griechischen Dichter Simonides von Keos entwickelt worden sein, der sich mit wenigen Attributen seine Zuhörer, sowie ganze Sachverhalte merken konnte. Aber auch der Kirchenvater Aurelius Augustinus und Thomas von Aquin kamen auf diese Methode zu sprechen. Im Übrigen hat sie auch damals den Ruhm von Giordano Bruno begründet, der im übrigen leider mehr in der Beleidigung seiner Mitdozenten und diversen Plagiaten auffiel, die er hinter einer massiven esoterischen Wand zu verstecken suchte (Ist zwar ein anderes Thema, muss aber hier fairerweise auch mal angesprochen werden).

Speziell zu Thomas von Aquin verfasste der katholische Autor und Psychologe Kevin Vost ein sehr lesenswertes Buch mit dem Namen "Memorize the Faith! (And Most Anything Else)", in dem er in erster Linie auf die katechetische Nutzung des Loci-Systems eingeht, das man auch um weitere Komponenten erweitern kann, indem man seine "loci" immer weiter ausbauen oder neu ein- und ausrichten kann, indem man weitere gedankenbildnerische Verknüpfungen und Assoziationen herstellt oder sich kurze Geschichten zu ganzen Zahlenkombinationen erstellt, sich also Hilfspfade anlegt. Was für Einkaufslisten und Telephonnummer zu empfehlen ist.*
Dazu kommen graphische Bildbeispiele zur praktischen Anwendung, um den Vorgang weiter ersichtlich zu machen, sowie interessante Infos zum Thema Lernen und zu dem was passiert, wenn man versucht, sich Dinge zu merken.



*Beispiel: Die Nummer 73 25 93 4 kann man sich folgend merken: "Am Mittwoch esse ich ein Fischbrot im Bahnhof." 
Der Mittwoch bezieht sich auf die 73 (wenn man ihn als "Dritten von Sieben Tagen innerhalb einer Woche" ansieht), das Fischbrot auf die 25 ("Zwei Fische und fünf Brote" vgl. Mt 14, 13-21)) und die restlichen Zahlen auf den Bahnhof ("Gleis Neun DreiViertel" aus Harry Potter). An diesem Beispiel kann man sehen, dass diese Merkpfade die eigensinnigsten Formen und Codierungen annehmen, um eine oder mehrere Informationen möglichst einfach zu komprimieren.

"Klavier" von Rammstein

Für alle, die es weniger brachial mögen, gibt es auch die Klavier-Version diverser Rammstein-Stücke als Notenbuch mit Probe-CD. Mein Lieblingsstück "Sonne" (12:35) ist natürlich auch mit dabei - meiner Meinung nach in dieser Version sogar viel besser gelungen als das Original :-)



Bei diesem Bild sollte man in Panik ausbrechen


Warum? Darum.



Aber um trotzdem weitere Missverständnisse zu vermeiden:




Samstag, 9. April 2016

"Hand Cannot Erase" von Steven Wilson

Gefunden über das Blog von Thomas Woods.




Raumillusion als Amiibo-Halter. Oder: Kleiner Exkurs in Sachen räumliches Sehen

Kommen wir zur Auflösung des Bastelprojektes: Es ist ein raumillusorischer Figurenhalter.



Für wen das zu kompliziert war, kommt hier die weitere Ausführung.
Nachdem ich schon bei einigen Freunden in der Hackerspace die eigentlich seit längerem umworbenen Amiibo-Figuren in Aktion sehen durfte, habe ich mir im Mediamarkt mal eine ganze Palette davon angesehen. Zugegeben, für das System Disney Infinity werden derzeit ähnliche Figuren in stilistisch besserer Ausführung angeboten, was sich vor allem als putzige Zierde für jedes DVD- und Büro-Regal eignet, vor allem, wenn man diverse Konsolen nicht besitzt.
Wie ich zum Beispiel.

Wie gesagt, beim Durchgang fiel mir an der zur Figur Wolf Link (erschienen zum Remake des Fantasy-Spieles "The Legend of Zelda: Twilight Princess") eine gewissen Schräglage auf (was übrigens eine Ausnahme zu den bisherig erschienenen Figuren darstellt). Sieht ein wenig seltsam aus, könnte man irgendwie optisch auskalibrieren und noch so weiteren Blödsinn damit anstellen. Also habe ich sie mir gekauft.

Aus dem vorletzen Ausbildungsblock Mediengestalter über das Erzeugen von optischer Räumlichkeit übernahm ich dann schnell die Idee, nicht nur eine Grundfläche, sondern gleich einen ganzen optischen Raum zu verzerren, in diesem Fall also dem Betrachter einen separaten Blickwinkel vorzugaukeln, der den Raum an sich weiter erscheinen und die gekippte Grundfläche etwas besser aussehen lässt. Die Planung dazu wurde auf dem Papier (teilweise sichtbar im letzen Posting) vollzogen.


Das Regal sollte in die Ecke des Arbeitsbereiches eingefügt werden, es entsteht an sich heraus also eine Linie, an der man sich für die Einrichtung der Perspektive ausrichten konnte. Da mit zunehmender Entfernung die Seitenwände auf dieser Linie kleiner werden, mussten diese Seiten als Trapeze angelegt werden, um die Optik weiter zu stachen und eine noch größere Entfernung zu dieser Ecklinie vorzutäuschen. Vergleiche dazu die Vorlagen für die Holzplatten-Elemente mit dem leicht gestrichelten Falz auf dem optisch normalen Wandformat.


Am Ende werden die Grundplatte (mit Loch, um den Sockel der Figur hineinzustellen und darunter deren Standwinkel zu kalibrieren) und die beiden Seitenwände aus Holz gesägt und zusammengefügt, eine Kuppel aus mehreren Schichten Papier, Kreppband und Leim geformt und zwei Säulen aus Karton und ebenfalls mit mehreren Schichten Kreppband und Leim eingefügt, um den optischen Effekt zu verstärken. Denn eine optischen Effekt kann man vor allem mit zwei Mitteln hervorrufen:

- Starke Größenunterschiede (siehe die beiden proportional verschieden großen und breiten Säulen).
- Größere Abdunklung bzw. Unschärfe entfernter Objekte.

Letzeres war der Grund, warum die Farben sowohl von der Grundfläche als auch von den Wänden in Richtung der Ecke leicht abgedunkelt, dagegen die Seiten, die am weitesten von der Ecke entfernt waren, aufgehellt wurden. Das Erzeugen von Schatten durch die vordere (an der nicht sichtbaren Seite übrigens offenen Säule) taten ihr übriges.


Was an dieser Stelle angemerkt werde muss: 

Dieser Effekt funktioniert nur, wenn an der primär betrachtenden Seite eine Art Sichtbarriere vorhanden ist, wie man es von den Theaterkulissen der Renaissance und des Barock kennt. 
- Betrachtet man also die Ecklinie, funktioniert das ( ist ja auch darauf hin geplant worden).
- Neigt man sich von diesem Punkt aus nach links, dann klappt das auch mit der rechten Wand wegen Sichtbarriere und der starken Abdunklung durch den Säulenschatten, der ein Schätzen der Tiefe weiter erschwert. [Bild links]
- Neigt man sich dagegen immer mehr nach rechts, um die linke Wand zu sehen, stellt sich mit Verschwinden der beiden Säulen und der Schattierung schnell die Ernüchterung ein, dass die Szene doch nicht so groß ist, da diese Seite nun ohne optische Ablenkung offenliegt. [Bild rechts]


Und noch einmal ein Blick von unten. Die vielen Ecken und Hohlräume lassen übrigens viel Platz für eventuelle technische Spielerein oder das Einfügen von Abstufungen in Richtung des Blickpunktes bzw. der Blicklinie, da diese weiteren gekippten Flächen vor dem Betrachter ebenfalls vorborgen werden können.  Dass man diese Hohlräume auch als Geheimverstecke nutzen kann, brauche ich an der Stelle sicher nicht erwähnen.



Samstag, 2. April 2016

Austin Powers-Fans dürften heute einen Lachanfall bekommen...

... vor allem, wenn man ihnen den Eintrag aus dem Römischen Martyrologium für den 2. April vorliest.

Zu Tours in Frankreich der heilige Bekenner Franz von Paóla, Stifter des Ordens der Mínimi. Berühmt durch Tugenden und Wunder, wurde er von Papst Leo X. unter die Heiligen eingereiht. [...]


Nicht vergessen, am 2. April darf man noch veräppeln. Nur schwindeln darf man nicht ;-)