Dienstag, 31. Mai 2016

Zum Abschluss des Marienmonats Mai...

... eine nette Dokumentation über die Marienerscheinungen in Zeitoun, die von 1968 bis 1970 in einem Vorort von Kairo stattfanden. Nach Christlicher Überlieferung soll die Heilige Familie bei ihrer Flucht vor König Herodes an dem Ort vorbeigekommen sein, an dem heute diese Kirche steht.




Samstag, 28. Mai 2016

Worüber die Nachrichten nicht sprachen...



... bei dem Bericht, dass Papst Franziskus eine deutschsprachige Videobotschaft zum 100. Katholikentag in Leipzig übermitteln ließ:

- Aufforderung zum inniger werdenden Gebet (2:30)
- Die Selbstverständlichkeit der Beichte (3:30)
- Kritik an den Euthanasieplänen in der modernen Gesellschaft (3:57).

Das wäre trotz seiner harmlosen Ausdrucksweise irgendwie doch zu harter Tobak für einige Zuschauer gewesen.


Von Youtube derzeit leider nicht direkt hochladbar. Zum Video geht es hier.


Was Wigratzbad garantiert noch braucht...

... ist ein eigener Übertragungswagen.

Zwar gibt es schon Live-Übertragungen der Petrusbruderschaft in der Schweiz, aber ein eigener Kamerawagen wie in den USA wäre irgendwie voll cool. :3


Gefunden auf Facebook.


Montag, 23. Mai 2016

Andere Länder, andere Sitten...



Bei einer Massenschlägerei vor einer Asylunterkunft in Bielefeld sind am Wochenende fünf Personen schwer verletzt worden. Laut Polizei gingen jeweils 15 irakische Jesiden und Tschetschenen mit Messern, Stöcken und Fäusten aufeinander los. Die Beteiligten sind in der Zentralen Unterbringungseinrichtung „Oldentruper Hof“ untergebracht. [...]

[...] Nachdem sich die Lage zunächst wieder beruhigt hatte, versammelten sich laut Polizei einige Stunden später rund 100 Jesiden vor der Asylunterkunft und versuchten gewaltsam in den ‚Oldentruper Hof’ einzudringen, um erneut die Tschetschenen anzugreifen. Die Polizei verhinderte dies mit Verstärkung und dem Sicherheitsdienst der Unterkunft. Im Laufe der Nacht wurden ein 24jähriger und ein 42jähriger Tschetschene in Gewahrsam genommen.

Die Bezirksregierung Detmold entschied anschließend, alle jesidischen und tschetschenischen Asylsuchenden getrennt in andere Städten innerhalb Ostwestfalens unterzubringen.



Ja. Man merkt auch in der Politik langsam, dass es nicht "DIE Flüchtlinge/ DIE Asylanten" gibt, die man nicht unter Generalverdacht stellen sollte, sondern dass es auch dort schwarze Schafe gibt und solche, die sich lieber auf das provinzielle Fehderecht als auf das deutsche Grundgesetz berufen. 

Die Bezirksregierung hat mit der geplanten Trennung in diesem Falle völlig vernünftig und rational gehandelt, auch in Berlin wurde diskutiert, homosexuelle Flüchtlinge separat unterzubringen wegen den gewalttätigen Zwischenfällen, die sie ebenfalls oft erleben mussten. In Nürnberg wurde so eine Unterkunft inzwischen eingerichtet. Was angesichts der Tatsachen ebenfalls vernünftig und rational ist.

Im Vergleich dazu sind die Äußerungen des "Zentralkomitees Deutscher Katholiken" ("ZdK" - übrigens bewusst in Anführungszeichen gesetzt), christliche Flüchtlinge nicht getrennt unterbringen zu können und zu wollen - trotz immer auch in öffentlichen Medien deutlich werdender Konflikte in Flüchtlingsheimen - nur noch verstörend.
Die Vorstellung des Dhimmis, des Menschen zweiter Klasse wegen eines anderen Glaubens, der ebenfalls bei den entsprechenden Tätern verbreitet ist, damit zu kontern, dass orientalische Christen bisher  "rund 1350 Jahre in Ländern des Nahen Ostens überwiegend friedlich, wenngleich nicht gleichberechtigt mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit gelebt" habe, die peinlichste und naivste Bemerkung, die überhaupt zu diesem Thema fallen konnte. Vor allem, weil Konvertiten betroffen sind, für die in einigen muslischen Ländern wie Saudi-Arabien immer noch die Todesstrafe wegen "Abfall vom wahren Glauben" vorgesehen ist.


Montag, 16. Mai 2016

Sogar ein Dawkins kann zu Bekehrungen führen...



[...] Ich bemerkte, dass ich nicht besser war als Dawkins. Mein Glaube basierte auf inneren Gefühlen und einer subjektiven Wahrnehmung der Welt, ohne jemals unter dieses Oberflächliche zu gehen. Ich fing an, nach einigen Antworten zu suchen. 

Wer war dieser mysteriöse Jesus? Offensichtlich war er jemand, der das Jerusalem des ersten Jahrhunderts bis ins Mark erschütterte. Irgendetwas großartiges passierte dann. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es massenweise andere Propheten, die in der Bibel erwähnt werden. Wenn jemals eine Religion als siegreich in der Weltgeschichte aufgetreten wäre, hätte sich irgendjemand vorstellen können, dass es das Christentum hätte sein können? Sicher, es hätte der Judaismus oder vielleicht irgendeine Version der römischen Religion sein können. Jesus war ein armer Handwerker/Schreiner mit einem Bündel an Anhängern. Diese waren sicherlich keine Gebildeten, Mächtigen oder Männer mit politischen Verbindungen.

Und das war der erste Schritt auf meinem Weg zur Konversion zum Katholizismus. Während ich gelesen habe, um Dawkins zu widerlegen, bildete ich mich weiter und fand Antworten auf meine Fragen. Ich entdeckte den Gott-Menschen Jesus. 
Die katholische Sicht harmonisierte mit mir nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern war intellektuell ehrlicher, was weit wichtiger für mich war. Die protestantische Sicht schien verwässert (vielleicht ein Teil des Grundes, warum ich die Lutheranische Kirche verließ, um judaistische Erklärung weiterzuverfolgen). 

Aber meine Frage blieb bestehen: Wie hat das erste Jahrhundert Jesus Christus gesehen? 
Meine Suche führte mich letztendlich zu Papst Benedikts "Jesus von Nazareth" und das schloss den Kreis. Es ist keine einfache Lektüre, aber es machte Sinn. Der essentielle Glaube der Kirche - der Glaube an einen übernatürlichen Gott, der sich erniedrigte, um im Gott-Menschen Jesus Christus in die Welt zu kommen, um für unsere Sünden zu büßen, um die Heilsgeschichte zu erfüllen - kann nicht von der wissenschaftlichen Methode bewiesen werden (das heißt Dawkins Atheismus... wobei man sich wundern dürfte, wie er einen Beweis für Gottes Nicht-Existenz rechtfertigen könnte). [...]

Quelle