Freitag, 24. Juni 2016

Superhelden gibt es wirklich!

Für alle, die sich seit Ausstrahung diverser Superhelden-Filme nicht entscheiden können, ob Team Stark , Team Captain oder doch lieber Ligue of Justice, gibt es schon seit etwas längerer Zeit natürlich auch eine ganz tolle Alternative.


Natürlich darf auch dieser Freund hier nicht vergessen werden!


Die Illustrationen stammen von Marigina Bruno, einer 25jährigen Graphikdesignerin aus Ecuador. 

EXCELSIOR!



Der BREXIT trat dann doch ein...

Eintreten darf man, austreten nicht. Und wenn doch, dann darf man nicht mehr eintreten. Alternativen gibt´s nicht. Wenn es doch passieren sollte, dann bricht wie derzeit EU-weit nach langer unhinterfragter Selbstgerechtigkeit gegenüber den "Gegnern" plötzlich blanke Panik aus.
Und zwar in so einem Maß, wie man es sich nicht einmal damals beim "Haus, das Verrückte macht" gedacht hat.

Den Briten kann man also nicht wirklich Vorwürfe machen.




Dienstag, 21. Juni 2016

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Ludwigshafen-Oggersheim...



... dürfte wahrscheinlich eine von denen Kirchen in Deutschland sein, bei denen spontan der erste Gedanke ist:
"Okay Leute, jetzt mal ehrlich. Wer hat das Teil aus Rom mitgehen lassen?" 

Besonders wenn man bedenkt, dass man sich immer noch in einem Stadtteil von "BASF City" befindet. Aber wer die Jesuitenkirche im nahen Mannheim kennt, dürfte trotzdem nicht sonderlich überrascht sein.

1729 wurde sie vom Wittelsbacher Joseph Karl von Pfalz-Sulzbach als Teil des Oggersheimer Lustschlosses errichtet, das 1794 durch einen von französischen Revolutionstruppen ausgelösten Brand zerstört wurde und somit das heute einzig erhaltene Überbleibsel der Schlossanlage darstellt.

Vorbild der Kirche war das Heilige Haus in Loreto, wobei man bedenken muss, dass Nachbauten von Wallfahrtsorten in der Barockzeit bei vielen Herrschern beliebt waren. Wie im Falle der Markgrafen von Baden-Baden die Einsiedelner Kapelle in Rastatt. Zuletzt wurde die Wallfahrtskirche 1774 von Elisabeth Auguste, der Gattin des in Mannheim residierenden Kurfürst Karl Theodor weiter in ihrer heutigen Form ausgebaut.






Dieses Jahr gibt es sogar eine Heilige Pforte.






Und wem das noch nicht genug ist, der kann sich auch gleich mal auf zur "Schiller-Route" machen :-)




Glückliches Amerika...

Während bei derzeit uns Rock- und Metal-Bands auf Tour gehen (und im Winter noch einmal), kommen dort Thomas Morus und John Fisher persönlich über den großen Teich.



Vorher taten das auch schon andere, während mir an dieser Stelle bei uns leider nur spontan die Reliquien-Tour von Theresia von Lisieux einfällt.

Und dann gibt es ja noch neuerdings diverse bekloppte Randalierer...
Ganz ehrlich: Headbanger sind mir da schon viel lieber.



Mittwoch, 15. Juni 2016

Gestern vor 80 Jahren...

... starb in Beaconsfield/Buckinghamshire der englische Schriftsteller und Apologet Gilbert Keith Chesterton.

In Deutschland wurde er mehr oder minder durch die (mehr schlechte als rechte) Verfilmungen seiner "Pater Brown"-Krimis bekannt. Weniger dagegen bekannt ist sein Eintreten für eine besonnenere Lebensfreude, verbunden mit dem Katholizismus, zu dem er 1922 konvertierte (obwohl er schon lange vorher damit geliebäugelt hat), und den allgemeinen Lebensschutz, der besonders Anfang des 20. Jh. immer mehr von einer erstarkenden Technokratie und einem immer kälter werdenden funktionalistischen Menschenbild angegriffen wurde - und heute fröhliche Umstände feiert.

Zusammen mit seinem Freund Hilaire Belloc entwickelte er die auf Papst Leo XIII.' Enzyklika Rerum Novarum den Distributismus.







Als Lektüre zu diesem literarischen Giganten empfehlen sich besonders die Seiten der American Chesterton Society und des Portals zur Katholischen Geisteswelt.

Derzeit läuft für ihn ein offizieller Seligsprech-
ungsprozess, für dessen Unterstützung gebeten wird.


Montag, 13. Juni 2016

Radio Recktenwald



Wie auf dem Blog Frischer Wind vermeldet wird, sind die Predigten von P. Engelbert Recktenwald FSSP, dem Verfasser des Blogs Portal zur Katholischen Geisteswelt, auch online auf SoundCloud abrufbar.

Wer solche Apps wie die Fulton Sheen Audio Library liebt, wird auch hier garantiert zufrieden gestellt werden.

Meinerseits beide Daumen nach oben und ein :-D


Wenn auch mal der Teufel ein Eis braucht

"Moderne" Figur an der Kathedrale von Salamanca
Für alle, die von Paisley Abbey noch nicht genug bekamen :3




Freitag, 10. Juni 2016

Mittwoch, 8. Juni 2016

Keine Ahnung, um was es hier geht. Aber es kommen Katzen drin vor :3

Zur allgemeinen Erhöhung der Motivation innerhalb der Blogozese. Und weil die Hälfe der Woche schon rum ist.




Und hier kommt das Making-of - gedreht im kleinsten Netto-Markt der Welt.




Samstag, 4. Juni 2016

Paul Badde: Das Grabtuch Christi wirkt bis in die Liturgie


Paul Badde zu den Herrenreliquien in Turin und Manoppello, deren Alter sowie Einfluss auf die Liturgie.

[...] Bei seinen Forschungen zur Apokalypse des Johannes hat der Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger eine Aufsehen erregende Entdeckung gemacht. Bei Amalar (775 – 850), dem karolingischen Chef-Liturgiker, Bischof von Metz und Erzbischof von Trier, der 844 von Papst Sergius II. zum Kardinal erhoben wurde und als Wegbereiter einer einheitlichen lateinischen Liturgie nach römischen Ritus gilt, hat er gefunden, dass die liturgisch vorgeschriebenen Altartücher von Anfang an als direkte Entsprechung zu den Tüchern galten, die in den Evangelien im Zusammenhang mit der Passion und Auferstehung Jesu Christi erwähnt werden: Sie heißen in den lateinischen liturgischen Texten sindon (Leichentuch) oder sudarium (Schweißtuch). 

Insbesondere das Einwickeln des Kelches in das Tuch durch den Diakon (in einem Seitenzweig der westlichen Liturgie) steht für das Einwickeln Jesu in seine Grabtücher. Wörtlich: Diaconus … involvit cum sudario calicem, quoniam Ioseph involvit in sindone munda. corporale…ipsum linteum quo totum corpus domini tegebatur in sepulchro. (Der Diakon umhüllt mit dem Schweißtuch den Kelch. Denn Josef von Arimathia wickelte Jesus in ein reines Leinentuch.)

Und dies alles wohlgemerkt schon in karolingischer Zeit, also weit über vier Jahrhunderte, bevor in Europa das Sanctissimum Sudarium von Sankt Peter in Rom erstmals im Jahr 1208 unter Papst Innozenz III. in die Öffentlichkeit getragen und bevor im Jahr 1355 die Santa Sindone in Lirey in der Champagne überhaupt erstmals auftauchte und verehrt wurde! Von hier her wird auch verständlich, dass die Altartücher bis zur Liturgiereform von 1969 in Entsprechung zum Grabtuch aus "reinem Leinen" sein mussten, und dass das so genannte Corporale immer besonders gefaltet sein musste, in Entsprechung zum Sudarium, von dem es bei Johannes heißt, dass es nach der Auferstehung Christi "gefaltet und abseits der anderen Tücher" im leeren Grab von Petrus und Johannes aufgefunden wurde. Es ist jenes gestärkte Tüchlein, das vom Priester im alten Ritus jeweils nur noch ehrfurchtsvoll mit Daumen und Zeigefinger angefasst werden durfte, nachdem es auf dem Altar mit den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein in Berührung gekommen war.
[...] 

Ästhetische Fehlentwicklung ist...

... wenn man ein "Selfie" von einem "Selfie" macht, das es als Statue gibt - genannt "Selfiception".


Hoffen wir mal an dieser Stelle, dass es nicht zu gewissen Zwischenfällen kommt.


Donnerstag, 2. Juni 2016

Bevor ich es noch vergesse...

... heute war der Gedenktag für Sankt Elmo ;-)


Spaß beiseite. Heute war wirklich Sankt Elmo aka Erasmus von Antiochia.


[...] Die kultische Verehrung des hl. Erasmus ist seit dem 6. Jahrhundert nachweisbar. 
Seit etwa 1300 wird er zu den 14 Nothelfern gezählt. Er wird als Schutzheiliger gegen Feuersgefahr angerufen, weil Feuer an Bord auf den Holzschiffen sehr gefürchtet war. Wenn die Seeleute ihre Segel wie bei einem Feuer glühen sahen – elektrische Ladungen, die sich bei schweren Gewittern an Schiffsmasten entladen –, glaubten sie sich durch den hl. Erasmus geschützt und sahen es als gutes Omen an, weshalb dieses Phänomen Elmsfeuer genannt wird. [...]