Montag, 28. November 2016

Alternative Geschichtsschreibung...

.. kann man auch ohne "The Man in the Hight Castle" haben.

Henryk M. Broder schießt wieder mal wie gekonnt den Vogel ab, wenn es darum geht, die gaaaaanz alltäglichen Absurditäten zu beschreiben.



Ansonsten zum Tode von Fidel Castro selbst:


Requiem aeternam dona ei, Domine.
Et lux perpetua luceat ei.
Requiescat in pace.

Amen


Donnerstag, 24. November 2016

Drei Jubiläen

1. Im November 1516 wurde "Utopia" von Thomas Morus veröffentlicht. Seine Geschichte von "Nirgendwo" (so die Übersetzung von Οὐτοπεία) machte den Namen bald zu einem Synonym für eine perfekte (imaginäre) Gesellschaft.

Deren Gegenteil, die "Dystopie" dürfte nicht nur von der Namesnübersetzung her ("Schlechter Ort") fraglich sein, sondern auch der These Thomas´ von Aquin widersprechen, nach der Existenz besser sei als Nichtexistenz.




2. Vor 250 Jahren wurde der klassizistische Architekt Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe geboren.
Vor allem die Innenstadt von Karlsruhe ist von seinem Stil geprägt, den er auf Reisen nach Italien entwickelt hat.

So sollte der Karlsruher Marktplatz übrigens ursprünglich aussehen:



3. 1866 entdeckte Werner von Siemens das dynamoelektrische Prinzip, und entwickelte daraus den elektrischen Generator, was zu einer Reihe von Erfindungen führte wie der elektrischen Straßenbahn, dem elektrischen Omnibus oder dem elektrischen Fahrstuhl, der 1880 von Siemens in Mannheim der Welt vorgestellt wurde.


Diese Erfindung läutete das Zeitalter der Starkstromtechnik ein und führte zur sogenannten "Zweiten Industriellen Revolution".



Montag, 21. November 2016

Schampus raus! Neuer Höchststand!

Die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) veröffentlichte die aktuelle Statistik ihres Personalstandes. Die Gemeinschaft von Weltpriestern, die den überlieferten Römischen Ritus pflegt und die Tradition lehrt, zählt aktuell 270 Priester, 23 Diakone und 132 Seminaristen.[...]

[...] Offensichtlich bestand und besteht Bedarf. Eine besondere Aufgabe sieht die Bruderschaft in der Priesterausbildung. In Deutschland entstand ein Priesterseminar in deutscher und französischer Sprache, in den USA und in Australien zwei Seminare in englischer Sprache. In Mexiko befindet sich ein Priesterseminar in spanischer Sprache im Aufbau. [...]

[...]Die 2007 gegründete Konfraternität St. Petrus, eine Vereinigung für Gläubige, die sich der Petrusbruderschaft besonders verbunden fühlen und deren Apostolat durch Gebet und Opfer unterstützen wollen, zählt 5.231 Mitglieder. 856 davon stammen aus dem deutschen Sprachraum. [...]
Quelle: katholisches.info



Und Marcel Lefebvre hat damals noch gemeint, sie würden eh nicht lange durchhalten... :3


Samstag, 19. November 2016

Christkönig



[...] Mit dem Ruf: „Es lebe Christus der König“ starben unzählige Märtyrer in Mexiko und im spanischen Bürgerkrieg, hingemetzelt von Anarchisten, Kommunisten, Sozialisten und extremen Nationalisten. „O Du mein Heiland, hoch und hehr, dem sich der Himmel beuget, von dessen Liebe, dessen Macht die ganze Schöpfung zeuget. Christus, mein König, Dir allein, schwör ich die Liebe lilienrein, bis in den Tod die Treue.“

So hatte schon 1915 der berühmte Jesuitentheologe Erich Przywara gedichtet, und es ist bezeichnend, dass dieses Lied nach 1933 schnell Aufnahme in viele diözesane Gebets- und Gesangbücher fand, in Augsburg schon 1934. Heute sucht man diese und ähnliche Lieder in offiziellen Gebet/Gesangbüchern vergeblich, aber selbst da hat „Christus der König“ noch in einigen Kehrversen überlebt.

Aber gerade unter der Anrufung Christus des Königs fanden im Dritten Reich eindrucksvolle katholische Glaubensdemonstrationen statt. Eine Provokation für die Gewaltherrscher! Die Königsherrschaft Christi ist eine Herausforderung für alle Mächtigen dieser Welt und der Maßstab, an dem sie sich messen lassen müssen.
[...]

Angesichts heutiger immer abstruserer Ideologien immer noch verständlich, dass man sich nicht gerne am Herrn messen lassen will. Außer es handelt sich um eine harmlose "Das-was-ich-fordere-hätte-Jesus-garantiert-genau-so-gewollt!"-Handpuppe, die man rhetorisch praktisch schon überall einsetzen kann.

Aber Gott sei Dank ist ja Gott nicht so - also brauchen wir uns da kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen.


Freitag, 18. November 2016

Blutgruppe AB



Interessant:
Neuere Untersuchungen zeigen, dass das Blut sowohl vom Eucharistischen Wunder von Lanciano und Bolsena als auch das vom Grabtuch von Turin den gleichen Bluttyp aufweisen.

Was eindeutig beweist: Leonardo da Vinci hat das Grabtuch nicht nur gefälscht - er hat auch eine funktionierende Zeitmaschine gebaut, um dieser Fälschung eine sichere Grundlage durch in der Zeit verstreute "Beweise" zu geben.
Vielleicht geht sogar die TARDIS selbst auf ihn zurück...

[Sarkasmus AUS]


Ministerium für Witze...

... Atheismus-Museum (obwohl unter Umständen noch recht fit) und Arbeitslosigkeit als Straftat.

Bei einigen Episoden der Disney-Serie Käpt´n Balu und seine tollkühne Crew hat man schon damals für uns Kinder verständlich (und vor allem kindlich verharmlosend) die Diktatur in der Sowjetunion unter Stalin und Co herrlich schräg auf die Schippe genommen - lange bevor man das Thema in der Schule überhaupt durchnahm.

Dass es im "Vollkommensten Staat der Welt" (und anderen diversen "perfekten Gemeinschaften") tatsächlich noch schräger als von Monty Python erlaubt zugehen konnte - Jepp, das überrascht mich nach nochmaligem Ansehen nochmals nachträglich.


[Zu 4:00: Pädagogisch völlig unkorrekt - genau deshalb definitiv eine meiner Liebelingsserien :3]


Freitag, 11. November 2016

Ein GIF sagt mehr als tausend Erklärungsversuche...

Soviel mal meinerseits noch nachträglich zu dem wohl überraschendsten Wahlkampf der jüngeren Geschichte - der tatsächlich erst durch die diverse Skandale und die immer heftigeren Hysterieanfälle erst das wurde, was er nun ist.

Und mit den hysterischen Anfällen meine ich ganz und gar nicht die von Trump & Co...




Montag, 7. November 2016

guysread.com und warum Bilder mit abgeschlagenen Köpfen nicht so schlimm sind...

...- außer auf dem Bild ist eine Schwarze Fahne mit arabischer Schrift statt einem Jolly Roger.

Ein Beitrag zum Thema Schulpädagogik, der sich mit weitaus wichtigeren Problemen beschäftigt als mit der Frage, ob ich alle 60 Geschlechter von Facebook anerkennen soll (denn das heißt "Akzeptanz" im Gegensatz zu "Toleranz"), auch wenn ich sie nicht alle kenne.


Besagte Homepage befindet sich übrigens hier.


Venedig hat viele Geheimnisse...

... und eines davon ist das Labyrinth auf der (Kloster-)Insel San Giorgio Maggiore, das im Jahre 2010 angelegt wurde.


Weitere urige Irrgärten findet man übrigens hier.