Donnerstag, 19. Oktober 2017

"A Handmaid´s Satire". Oder: Von der medialen Heuchelei der Liberalen.




"In der preisgekrönten Serie "The Handmaid's Tale" werden Frauen als Gebärsklavinnen unterdrückt. Seit Trumps Wahlsieg halten in den USA manche diese Zukunftsvision für erschreckend realistisch. [...]"

Es gibt einfach Artikel, die man sich so wirklich schön auf der Zunge zergehen lassen muss.


Seit dem 4. Oktober läuft im deutschsprachigen Raum die Serie "A Handmaid´s Tale - Der Report der Magd". Darin geht es um eine dystopische Zukunft in Amerika, in dem sich nach einer Reihe von Katastrophen ein christlich-fundamentalistisches-patriarchales Regime etabliert hat, das anscheinend nichts besseres zu tun hat, als Frauen alle Rechte zu nehmen, Homosexualität mit der Todesstrafe zu belegen und Angst gegenüber dem islamistischen Terror zu schüren. Ach so, und da ein Teil der Menschen durch Umweltgifte und Geschlechtskrankheiten unfruchtbar geworden sind, darf sich die männliche Oberschicht Sexsklavinnen halten, die aus noch Gebärfähigen Frauen besteht, um sich irgendwie fortpflanzen zu können.

So schräg, so gut. Wer Serien wie "Game of Thrones", "American Horror Story" und "Boardwalk Empire" kennt, dürfte von einem gewissen Gewaltpotential in Film und Fernsehen, das gut und gerne mal die Grenzen des Erträglichen überschreitet, nicht mehr groß überrascht sein. Überraschend ist bloß, wie gerade Liberale die Serie feiern.

Die Romanvorlage wurde 1985 von Margaret Atwood geschrieben. Entwickelt wurde die Serie vor dem Wahlkampf, als man noch vermutete, dass Hillary Clinton die Wahl eindeutig gewinnen würde. Woraus aber wie bekanntlich nichts wurde, weswegen viele Menschen derzeit weltweit am durchdrehen sind und in einer gewissen Morbidität immer neue Schreckensbilder suchen, mit denen man Donald Trump vergleichen kann. Hitler hat übrigens schon längst ausgedient. Und als harmlosen Dummschwätzer wie vor der Wahl kann man auch nicht mehr abtun - auch wenn er derzeit immer noch eher dazu neigt, dumme Sprüche vom Stapel zu lassen als eine Diktatur aufzubauen.

So verwundert es auch nicht, dass die Autorin zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse mit dem Friedenspreis ausgezeichnet wird. Und exakt das bestätigt, was deutsche Medien hören wollen:

[...] „Es ist nur allzuwahr geworden“, sagt die kanadische Schriftstellerin am Sonntag bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels zu ihrer gruseligen Dystopie. Sie verweist auf die Parlamente in einzelnen US-Bundesstaaten, die die Uhren ins 19. Jahrhundert zurückdrehen wollten, „um Frauen zu kontrollieren“. „Wir wissen nicht mehr genau, wo wir sind“, sagt die 77-jährige Atwood, eine scharfe Kritikerin Trumps und der US-Republikaner, in ihrer Dankesrede in der Paulskirche. „Wir wissen auch nicht mehr genau, wer wir sind.“ Der bisher vermeintliche so sichere Boden schwinde, da Rechtspopulisten Werte wie Freiheit und Demokratie sogar plötzlich auch in Ländern wie den USA und Großbritannien bedrohten.
Auch in Deutschland sei spätestens bei den jüngsten Wahlen „eine verbotene Kammer“ wieder geöffnet worden, wie sie sagt.
[...]

Im Sinne "Wir wissen nicht mehr genau, wer wir sind" hat Atwood im Großen und Ganzen eigentlich recht. Wir befinden uns derzeit in der Krise der Moderne. Alles hat man versucht. Den "Krieg, der jeden Krieg beenden soll" (1914), die "Befreiung der Arbeiter" (1917), die "Befreiung des Volkes" (1933), die "Befreiung der Sexualität" (prä-1968), die "Abschaffung der Hierarchie", die "Abschaffung der Grenzen" usw. Jedes Mal hat man einen Schuldigen gesucht, wenn man nicht mehr mit sich selbst oder die Gesellschaft mit sich fertig geworden ist. Und wenn ihn gefunden hat, lief alles komplett aus dem Ruder. 

Einsicht? Nein, es hat sich einfach ein neues "Problemfeld" geöffnet, dem man sich nun mit seiner "Moralischen Panik" zuwenden kann, um sich ja nicht mit der Ahnung beschäftigen zu müssen, dass man gerade dabei ist, die gleichen Fehler zu machen - und es sich noch schön redet.

Gerade auf der Frankfurter Buchmesse hat man das wunderbar gesehen. 

Seit Jahren kommen Verlage wie Die Junge Freiheit, Manuscriptum und Antaios auf die Buchmesse. Jahrelang ist nichts passiert. Plötzlich seit dem "Sieferle-Skandal" - den die Kritiker des verstorbenen Rolf-Peter Sieferle mit überzogenen Anschuldigungen selbst losgetreten haben - und dem Erfolg der AfD bemerkt man plötzlich, dass "rechte Verlage" (wie der Verlag Antaios, der es wagte, das Buch zu veröffentlichen) sich auf der Buchmesse herumtummeln und dass man sich mit ihnen auseinandersetzen müsse.


1. Tam-Tam machen, dass "rechte Verlage"/"rechtsradikale Verlage"/ vulgo: "Nazi-Verlage" vertreten sind.
2. Stiftungen "gegen Rechtsextremismus" platzieren, die nichts mit der Buchmesse zu tun haben.
3. Ganz genau angeben (sic!), wo sich diese Stände befinden. Natürlich zur "Auseinandersetzung".
4. Wenn irgendwas passiert: Nichts sagen.
6. Wenn es zum Skandal in der Öffentlichkeit kommt: Bedauern.
7. Und vor allem: Wenn es zur Gewalt kommt, dann sind natürlich "die Rechten" schuld. 
9. Sollte es zu "Tumulten" kommen: "Die Rechten" sind schuld durch ihre pure Anwesenheit.
10. Und wichtigster Punkt: Ich habe alles richtig gemacht.


Ganz wichtig ist es, wenn man von einem imaginären Nazi verprügelt wird, obwohl man eigentlich selbst für Krawall sorgen wollte. Okay, es ist wichtig, solange das nicht rauskommt.



Das wäre einmal die eine Seite dieser Heuchelei, die sich zumutet, zum Fahneneid der öffentlich-rechtlichen Gesellschaft zu werden.

Die andere Seite besteht darin, offenkundige Parallelen zu verschweigen. 
Es ist vollkommen einfach, mit dem Konjunktiv Vorwürfe zu konstruieren. Donald Trump KÖNNTE so sexistisch sein, dass er Frauen die Rechte entziehen kann. Sein Vertreter KÖNNTE so fundamental sein, dass er eine Theokratie errichten kann. Ob sie es auch tun, steht nicht zur Debatte. Da macht es auch keinen Unterschied, wenn man beiden auch zutraut, im schlimmsten Falle Sexsklaverei einzuführen. 

Womit man eine deutliche Sache ignoriert: Es gibt sie schon. Und gerade diese Personen sagen hierzu nichts. In der Serie werden Frauen vergewaltigt, um den Nachwuchs der Oberschicht zu sichern.

Was ist mit den Frauen in Asien, die so arm sind, dass sie als Leihmütter für die Wohlhabenden fungieren müssen? Und man sie einfach sitzen lässt, wenn "was schief läuft"?Ach nein, so ein Vergleich wäre ja herzlos gegenüber den unfruchtbaren Ehepaaren und gegenüber den homosexuellen Paaren vor allem homophob - auch wenn diese Meinung selbst von Homosexuellen geäußert wird. 

Das Kind wird zur Ware, die Mutter zum Dienstleister, der nicht weiter an die "Kunden" gebunden ist und sich danach wieder ihren eigenen Geschäften nachkommen muss, ohne dass man sie weiter beachten muss. 

Vor vielen Jahren gab es einen Skandal, weil der ehemalige ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa bei seiner Kritik an der deutschen Familienpolitik den Begriff "Gebärmaschine" verwendet hat - übrigens ein Ausdruck, der auch oft in den deutschen Kommentaren zu "A Handmaid´s Tale" verwendet wird -, um die Reduzierung der Mutter auf das Kinderkriegen zu kritisieren. Die deutschen Medien drehten den Strick natürlich so, dass es den Anschein machte, dass ER Frauen so ansieht. Der Rest fiel einfach unter den Tisch.

Dass zu den damaligen Mitempörten auch Mitglieder der GRÜNEN gehörten, die letztendlich für diese Marschrichtung der Famlienneudifiniton verantwortlich sind, braucht man an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr anzumerken. Dass diese Politiker dann öffentlich mit dem Argument für Einwanderung stehen, damit der Deutsche* - der sich ja bei so viel Kinderunfreundlichkeit scheinbar nicht mehr so doll vermehren will - an sich wieder Deppen hat, die sich für seine Rentenkasse abschuften ... lassen wir das, so etwas widerlich-oppotunistisches braucht einfach keinen Kommentar mehr. Das ist einfach moderner Kolonismus.

In den USA sieht es auch nach den Skandalen um Planned Parenthood, sowie den links-liberalen Abdeckversuchen (wo auch obig genannte Mrs. Clinton mitmischte) nicht viel besser aus. Inzwischen steht dieser Abtreibungskonzern (und das ist PP im Endeffekt) als nationale humanitäre Organisation da. Mit dem immer noch Geschäfte gemacht werden. 

Und hoppla - Planned Parenthood versteckt sich hinter den popkulturellen Vorwürfen, die mit "A Handmaid´s Tale" gegen deren Kritiker der "Abtreibungsrechte" erhoben werden. Und will die Autorin mit einem eigenen Preis auszeichnen. Wenn das mal nicht überrascht.

Aber bei solchen Themen regt man sich generell gerne auf, egal wie absurd der Grund auch ist.

Man dürfte an dieser Stelle ernsthaft gespannt sein, wie die Geschichte eines Tages diese Ereignisse bewerten wird. Vielleicht wird das Werk von Margaret Atwood eines Tages in die neu entdeckte Gattung der Realsatire eingeordnet werden ...


* Pardon. Es heißt natürlich: Menschen, die hier länger leben. Und diese Forderung stellten natürlich auch andere Parteien.


Mittwoch, 11. Oktober 2017

Milo Yiannopoulos: "Die Kirche wurde auf einem Felsen gegründet, nicht auf einer Umarmung"




Man könnte an dieser Stelle natürlich Vermutungen anstellen. Milo Yiannopoulos ist homosexueller Katholik mit jüdischer Abstammung, journalistisches Enfant terrible, bekennender Trump-Unterstützer, Gender Mainstream-Gegner und Anti-Feminist (natürlich gegen die heute öffentlich als "normal" eingestufte toxische Version), Fr. James Martin Jesuitenpriester, bekennender LGBT-Unterstützer und SJW-Liberaler, der unter dem Deckmantel der Orthodoxie praktisch kirchliche Lehren verdreht.

Vielleicht ging man einfach davon aus, dass man über Milos sexuelle Vorlieben irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner kommen könnte. Dass Fr. Martin in seinem eignen Interview mit den Kirchenlehrern, dem kirchlichen Lehramt, katholischen Literaten (u.a. G.K. Chesterton und Evelyn Waugh ) und bei aller Keckheit mit dem Verweis auf die Tugend der Demut (Milo bitte explizit am Ende, für ihn zu beten) verdroschen wird, dürfte wohl der Grund dafür gewesen sein, dass dieses überaus lesenswerte Interview NICHT vom Jesuiten Magazin "American Magazine" abgedruckt wurde.


[...] Sie sehen mich nicht Diskutieren über die Lehre der Kirche zur Homosexualität. Es gibt dort keine geistige Verspannung, denn ich würde niemals davon träumen, der Kirche zu befehlen, ihre harte Wahrheiten zu verwerfen, nur damit sie mich in der Hoffnung, dass ich mich besser fühle, anlügt. Ich liebe die Wahrheit, nicht die Lügen, und ich weiß, dass niemandes Gefühle die Grundlage für Wahrheit sein können.

Das ist der Grund, warum ich diese Katholiken nicht verstehe - wie auch, verzeihen Sie mir meine grauenhafte Frechheit, den Herausgeber dieses Magazins, Fr. Martin - , die davon ausgehen, dass wenn die Menschen das nicht mögen, was die Kirche sagt, die Kirche falsch liege oder sich entschuldigen solle. Die Kirche wurde auf einem Felsen gegründet, nicht auf einer Umarmung. [...]


Donnerstag, 14. September 2017

Grüne Jugend: Kommt mir irgendwie bekannt vor...

Sie hat ein großes Herz, die „Grüne Jugend“, und ein größeres Ziel. Sie will – am besten sofort – „das schöne Leben!“ 
So hat es sich die Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen vorgenommen, so hat sie es aufgeschrieben vor der Bundestagswahl. 

Was aber macht das Leben schön, wie räumt man das Hässliche beiseite? Die junggrünen Beschlüsse und Verlautbarungen der letzten Jahre lassen an der Größe der Antwort keinen Zweifel: Weg mit der Zweigeschlechtlichkeit, weg mit dem Reichtum, weg mit der Ehe, weg mit der Religion, her mit dem Sex – und schon ist es da, das herrliche Leben in der „ökologisch-sozial transformierten Gesellschaft“. [...]

An dieser Stelle erinnert mich Kisslers Konter (aus dem Jahre 2013, hat sich aber in der Zwischenzeit nicht sehr viel geändert) schon sehr, sehr stark an einen Cartoon von Owlturd ...




[EDIT: Geht noch einer drauf? Jawohl. Es geht noch locker einer drauf.]


Montag, 11. September 2017

Nur mal kurz die Welt retten ...

So einfach kann man AfD-Plakate reparieren, deren Halterung durchgeschnitten wurde.
Kostet nichts und gibt einen dieses nostalgische Gefühl zurück von der Serie, die Oma regelmäßig geschaut hat :3



Mittwoch, 30. August 2017

Lückenpresse, 6. Akt: Imad Karim zerlegt die ARD

Brauche wohl dazu nicht viel zu sagen.

Außer dass ich an dieser Stelle die Sache mit Fake 3 (7:24) als Zeuge vollkommen bestätigen kann.

Während meines Praktikums (hier mal nebenbei erwähnt) half ich, die persönliche Homepage verwalten, zu der sowohl in der Rubrik Zur Person als auch in der Filmografie Dokumente, Photos und Filmmaterial von vergangenen Drehs und auch fremden Interviews als "Making ofs" hinzugefügt wurden, um Einblick in die Arbeit von Herrn Imad Karim zu gewähren, der zuvor schon auf übelste Weise von einem Autoren des Rhein-Neckar-Blogs angeschwärzt und auch dessen berufliche Kompetenz öffentlich - und gewisserweise geschäftsschädigend - in Frage gestellt wurde.

Auch Bilal kenne ich persönlich, weswegen ich es bei der Ausstrahlung dieser "Doku" ziemlich verstörend fand, dass man ihm als einzigen von beiden das Gesicht undeutlich machte und auch verschweigt, dass er auch Flüchtlinge bei sich beschäftigt - wohl aus dem Grund, weil das unangenehme Frage über die in der Doku gestellte Behauptungen aufgeworfen hätte.

Im Anschluss hat Herr Karim angemerkt, dass er das Filmmaterial zurückfordern wolle (wird im Video 19:34 erwähnt) , da er kurz nach dem Dreh des ARD-Materials das ungute Gefühl hatte, dass es auch dem Kontext gerissen und Schindluder damit getrieben werden könnte. Deswegen sollte auch das Material, das hier gezeigt wurde, als Making of-Material nicht weiter verwendet werden.

Was auch tatsächlich passierte, wie man hier sehen kann.




Donnerstag, 17. August 2017

Die Gottesmutter und die Stadt Troja


Was mir an den Schriften diverser Kirchenväter gefällt, ist der Umstand, dass sie in ihren Predigten öfters mal Bezug auf antike Mythen nahmen, um die geistlichen Problematiken den Zuhörern, denen diese Geschichten zum Großteil bekannt waren (und wenn nicht, konnte man sich ja genüsslich weiterbilden), näher und anschaulicher beschreiben und darlegen zu können. So griff in einer Predigt (weiß leider nicht mehr welche) beispielsweise der Hl. Johannes Chrysostomos auf die Irrfahrt des Odysseus zurück, um mit der Episode mit den Sirenen das Wesen der Versuchung näher zu beschreiben.

Dass auch heute gerne mal Brücken zu diesen klassischen Mythen geschlagen werden, hat mich in diesem Video daher sehr erfreut.



Wie auch im letzten Video von Sensus Fidelium bitte ich auf Anfrage des Kanalinhabers um drei Ave Marias für den Priester, der die Predigt gehalten hat. Vergelt´s Gott.


Michael Moore: Beihilfe zur "Vergewaltigung"?


Der amerikanische Filmemacher Michael Moore hat Wähler von Präsident Donald Trump mit Vergewaltigern verglichen. „Wenn du eine Frau zu Boden drückst, während ein anderer sie vergewaltigt, bist du dann nicht auch ein Vergewaltiger?“, sagte er im Sender CNN. Trump sei vom „weißen Amerika“ gewählt worden, kritisierte Moore. [...]

Im Sinne des Quid pro quo sollte man an dieser Stelle unbedingt anmerken, dass nach dieser Logik Moore vor einem Jahr dabei selbst noch einer der Tatbeteiligten war ...



Zuerst ordentlich in die Menge schießen und dann damit nichts zu tun haben wollen ist eigentlich so das letzte, was ein erfolgreicher Dokumentarfilmer machen sollte. Vor allem wenn man extra betont, wie "toll es sich anfühlen" wird, wenn Trump zum Präsident gewählt werden würde. 


EDIT: Braucht man wohl eigentlich nicht anzumerken, dass ihm einige schon starke narzisstische Persönlichkeitsstörungen (vgl. 6:30 in diesem Video) vorwerfen, die sich gerade an denen entladen, gegen die er was hat. Tut ich trotzdem, auch wenn es auch bei uns in einigen Medienbetrieben auch schon völlig normal ist.


Donnerstag, 10. August 2017

Donnerstag, 3. August 2017

Johannes Paul II: Mensch und Gemeinschaft

Gefunden in der Facebook-Gruppe "Konservative Revolution".
Zum vollen Text geht es HIER.




3. August: "Auffindung der Gebeine des Heiligen Stephanus"



1960 wurde unter dem Pontifikat von Johannes XXIII. ein für die Kirche sehr wichtiges Fest abgeschafft: Am 3. August wurde der wunderbaren Auffindung der sterblichen Überreste des heiligen Stephanus gedacht. Ein historisches und übernatürliches Ereignis von solcher Größe, daß des Protomärtyrers liturgisch sogar an zwei Festtagen gedacht wurde.“ Mit diesen Worten erinnert die Historikerin Cristina Siccardi an ein außergewöhnliches Ereignis in der Kirchengeschichte, das von ihre näher beleuchtet wird. [...]

So beginnt der Artikel auf katholisches.info über diesen inzwischen in Vergessenheit geratenen erweiterte Gedenktag des Erzmärtyrers Stephanus, der jedoch im Nahen Osten eine gewisse Lebendigkeit genießt, was man auch am dortigen durch die Salesianer im Zuge der Erforschung des Heilgen Landes erbauten Wallfahrtskirche in Beit Jimal nahe Jerusalem sehen kann.

Inzwischen sieht die Situation leider so aus, dass es dort immer wieder zu christenfeindlichen Vandalismus radikaler Siedler kam. Eine Sache, die auch den israelischen Politikern auf die Nerven geht. Eine Sache, die in Deutschland ebenfalls immer öfter zu beobachten ist, aber nicht weiter auf Beachtung stößt bzw. des öfteren auch Kircheninterne auf die Gedanken bringt, auf Kuschelkurs mit Leute zu gehen, die eine radikale Säkularisierung durchsetzen wollen indem man sich dabei selbst fleißig säkularisiert. Oder mit solchen, von denen man nicht einmal weiß, was sie so alles außerhalb des öffentlichen Rechtsraumes treiben. 

Und dabei das Licht, das gerade jetzt gebraucht wird, unter dem Schemel lassen.


[...] „Was in jenem Jahr 415 der Kirche geschehen ist, interessiert aber nicht mehr. Verschämt wird die übernatürliche Wirklichkeit in einem ungezähmten Drang, der Welt zu gefallen, versteckt. Mit dem Ziel, mit den Neopositivisten – den Verleumdern von Visionen, Erscheinungen und himmlischen Phänomen – mit den Liberalen, den Kommunisten, den Radikalen … kurz, allen ‚Fernen‘, wie Paul VI. sie bezeichnete (die vor Johannes XXIII. und dem Zweiten Vatikanischen Konzil von der Kirche noch ‚Feinde‘ genannt wurden), in einen Dialog zu treten, hat sich die Kirche sich selbst entfremdet und vergißt ihr immenses und mächtiges Erbe, ein Erbe des Guten, des Schönen und des Wahren, das universell für jeden bestimmt ist“, so Cristina Siccardi. [...]


Sancte Stephane, ora pro nobis!



Mittwoch, 2. August 2017

"New Generation Animators": George Méliès lässt grüßen!

Wer dachte, dass die neue Generation von Filmemachern den typischen "progressiven Weg" nach dem Motto "mehr Action, mehr 3D, mehr Computeranimation" weitergeht, dürfte sich wohl leicht täuschen. Vor allem wenn es solche Filmklassen betrifft, bei denen noch das alte Handwerk auf dem Stundenplan steht.



Man darf gespannt sein, wann der nächste George Méliès auch in die großen Kinos kommen wird. Denn auf einen weiteren Rotz wie den "Emoji Movie" (ernsthaft - den gibt es wirklich) haben viele Filmfreunde derzeit partout keine Lust...


Donnerstag, 27. Juli 2017

Deutsche Medien: Jepp, hier läuft wohl was ordentlich schief...

Heute endlich mit der neuesten Übersetzung fertig geworden (ratet mal, warum hier in der letzten Zeit die Postings so selten geworden sind). Und nach nach wenigen Stunden fällt auf Youtube der Satz, der das ganze Dilemma der deutschen Medienlandschaft zusammenfasst.




Erinnern wir uns: Identitäre Bewegung böse. Offene Grenzen gut, auch wenn man nicht merkt, was da so rüber kommt.
Und wenn du nicht parierst, wirst du auf Facebook gesperrt. Wie mein Chef eben. Letzteres ist für die meisten Medien und Politiker nicht wirklich interessant. Aber dafür wiederum für andere. Womit wir wieder am Beginn dieses Irrsinns stehen.

Nach drei Monaten Praktikum lernt man schon, wie Hardcore es in solchen Betrieben zugeht.

Und dabei habe ich die Sache mit dem Regensburger Missbrauchsbericht und der neuesten Denunzianten-Wiki der Heinrich-Böll-Stiftung noch nicht einmal angekratzt...




Samstag, 22. Juli 2017

Zerstören wir heute mal ein paar links-islamophile Märchen...


Es ist wieder mal so weit in Spanien: Die Linken fordern wieder einmal die Enteignung der Kathedrale von Cordoba.

Nichts neues im modernen Andalusien, wo man sich gerne darauf beruft, dass die Kathedrale für alle sichtbar eine Moschee war (dass sie davor eine Kirche war, genau wie die Umayyden-Moschee in Damaskus und gewaltsam umgewidmet wurde, will natürlich niemand anmerken) und dass der Islam so eine tolle Hochkultur hervorbrachte, von der nicht nur die böse Kirche, der man gerne mal ordentlich ein auswischen möchte, sondern ganz Europa und die ganze Welt noch was lernen kann.

Hauptsache es hat nichts mit dem verhassten christlichen Erbe zu tun, von dem Zivilisationen zehrten, aus denen später der Kommunismus praktisch als Abfallprodukt hervorgekrochen ist (und was heute viele mehr oder minder selbstbewusste Linksintellektuelle generell stört).

Wenn es um Korruption, Intrigen, Unterdrückung und Pogrome der eigenen Bevölkerung geht, kann ich da zustimmen - ist ja für die klassischen Linken ja ebenfalls nichts Neues mehr.

Beim Rest ... Na ja.


[...] Der Herrschermäzen erteilte den Auftrag, und er hatte die Macht, den Künstler in den Kerker zu werfen, wenn ihm das Resultat nicht gefiel. Nur er konnte ihn vor den Nachstellungen einer fanatischen Theologie schützen oder vor der Rachsucht eines anderen Mäzens. Wofür er sich entschied, hing ab von seiner Laune oder seiner momentanen Interessenlage. Der Künstler oder Gelehrte war seinem Herrn auf Leben und Tod ausgeliefert, und er hatte allen Grund, diesen bei guter Stimmung zu halten.

Noch prekärer wurde der Status des Gelehrten durch die instabilen politischen Verhältnisse. Die Epoche von al-Andalus war geprägt von Aufständen, Semi-Anarchie, Bürgerkrieg, Vagantentum (Fahrendes Volk), Thronkämpfen, Eroberungen und Rückeroberungen. Zeiten der Ruhe waren selten. Der schützende Mäzen konnte plötzlich weg sein, ermordet vom Bruder, verjagt vom Konkurrenten eines anderen Stammes. Die Biografien vieler maurischer Gelehrter widerspiegeln diese Situation. Sie erzählen von Flucht, Neuanfang, Verbannung, von Verstellung, List und Hintersinn.
[...]


Und auch bei den Arabern beginnt man langsam, die Geschichte des "glorreichen toleranten Islams" zu hinterfragen:




Mittwoch, 19. Juli 2017

St. Aquilin: Aktueller Schutzpatron?



David Berger zum in Würzburg ausgerufenen Gedenkjahr des Heiligen Aquilin, der in Würzburg geboren und vor 1000 Jahren von aus dem Osten kommenden Neo-Manichäern erstochen wurde:


[...] „Wir erleben ja in unserer Zeit, dass Menschen völlig unschuldig Opfer brutaler Angriffe werden – durch terroristische Akte. Wir haben das in Würzburg selber miterleben müssen. Am 18. Juli 2016 als der Axtangriff in Heidingsfeld im Regionalzug nach Würzburg uns schockte. [...]

[...] Wenn wir als Christen den heiligen Aquilin verehren, dann können wir in ihm einen guten Wegbegleiter finden. Denn er hat seinen Glauben immer bekannt, er hatte keine Angst!“


[...] Das Axtmassaker, das sich im vergangenen Jahr im Regionalexpress in der Nähe von Würzburg abspielte, ist kein Einzelfall mehr.

Nicht nur in Israel, auch in Europa und nun auch in Asien (Philippinen) greift das„Stabbing“ im Rahmen der Islamisierung dieser Regionen wie eine Seuche um sich.Zehn mal am Tag wird alleine in Deutschland zugestochen! [...]



Sancte Aquiline: Ora pro nobis!


Mittwoch, 12. Juli 2017

Lückenpresse, 5. Akt: Wie die Katze um das brennende Auto schleicht ...



... verhalten sich derzeit sowohl Politiker als auch öffentlich-rechtliche Sender. Hat man es sich zu Gewohnheit gemacht, regelmäßig gegen die AfD aus dem Grund zu hetzen, weil sie nach Meinung der Linker wenigstens indirekt an den Brandanschlägen aus Flüchtlingsheime schuld seinen (siehe hier kurz und knapp auf der Homepage der Jusos) - ohne überhaupt Beweismittel vorlegen zu können -, so herrscht jetzt betretenes Schweigen, nachdem Linksautonome letztes Wochenende Hamburg zerlegten. Und plötzlich mehr Beweismaterial für ein seit 30 Jahren praktisch totgeschwiegenes Problem vorliegt, als man normalerweise verkraften kann.


Und selbst ein Rudel aus bezahlten Satirikern hätte diese Reaktionen nicht besser hinkriegen können.




Zuerst einmal der Klassiker: Polizei ist daran schuld.

Merke: Wenn Linke gewalttätig werden, dann sind sie dazu provoziert worden. Denn wie wir alle wissen, sind Linke nicht gewalttätig. Das steckt in ihrem arischen Erbgut ... ähem ... in ihrer DNA. Und die Mai-Krawallen und Anschläge auf AfDler zählen nicht, weil das berechtigter Volkszorn berechtigte Empörung war! Und ob Molotowcocktails, Betonplatten und Metallgeschosse zum Einsatz kamen ist hier vollkommen irrelevant. Oder dass die Veranstaltung schon im Vornherein auf Gewalt aus war und sich dementsprechend "Welcome in Hell" nannte.

Und um zu beweisen, dass die Cops daran schuld waren, picken wir uns aus dem Kontext gerissenes Filmmaterial heraus, auf dem linke Angriffe nicht zu sehen sind. Sie sind doch zu sehen? Dann wird auch da munter weiter gerissen.



Es KÖNNTEN Rechte darunter gewesen sein? Supi, dann sind ja nicht mehr nur vermutete V-Leute daran (potentiell) Schuld. Ist doch vollkommen egal, ob das für solch eine Menge an verstreuten und selbständig handelnden Chaoten ausreicht.



Okay. Böse, böse Bildzeitung: Man darf keine Bilder zur eigenständigen Strafverfolgung herausgeben. Das darf nur das Anti-Rechts-Blog von "Die Zeit". Vor allem, wenn man vermeintliche Identitäre gesichtet hat. Wenn dabei jemand verletzt wird, dann sieht man, warum das andere nicht dürfen. Was soll man denn sonst über "UNS" denken?


Und bitte merken, liebe Kinder: Wie schlimm Linksradikale auch wüten, randalieren und Leute erpressen: Die "Rechten" sind noch viel schlimmer und ohne die Linken wäre das Land schon längst den Bach heruntergelaufen. Auch wenn sie Spaß daran haben, es nach Lust und Laune (vor allem aus Laune) zusammenzudreschen.


Aber bitte nicht, wenn ich Feierabend habe und ich es mir in meiner (vielleicht aus besetzten) Wohnung gemütlich mache.

Und: Wer das hier unten liest und hierzu irgendwelche "Schlüsse zieht" - ist ein reaktionärer faschistoider und rechtsradikaler Nazi. Und sollten auch nur irgendwelche Diskussionen dazu gestartet oder irgendetwas im größeren Rahmen dazu diskutiert werden:

Ihr wisst ja, was passieren KANN.





Sonntag, 9. Juli 2017

Donnerstag, 29. Juni 2017

Gott in allen Dingen finden




[...] Ignatius [von Loyola] strebte nach seiner höfischen Ausbildung militärische Betätigungen an. Er suchte persönlich weltliche Ziele und Ehren. Nach einer schweren Verwundung verunsicherten ihn die Lektüre zu Heiligen und dem Leben Jesu. Er fühlte sich hin- und hergerissen zwischen weltlichen und geistlich-christlichen Zielen. Diese Erfahrung sollte später in den jesuitischen Grundsatz der „Unterscheidung der Geister“ eingehen.

Bei einer Wallfahrt zu „Unserer Frau von Monserrat“ brach er endgültig mit seiner höfischen äußeren und inneren Verfassung. Fortan bestimmten Gebet und Nächstenliebe als Krankendienst sein Leben.

Auf dem Weg nach Barcelona, am Fluss Cardoner, machte er die für ihn wohl entscheidende Gotteserfahrung: In allen Dingen Gott zu finden und in allen Tätigkeiten Gottes Ehre zu fördern, sollten ebenfalls zu einer spezifischen Maxime des Jesuitenordens werden. Diesem Prinzip wurde sogar das zeitlich festgelegt Chorgebet aller bisherigen Orden geopfert. Zugleich war in dem Grundsatz die Weite und Weltzugewandtheit der Jesuiten begründet.
[...]
Quelle


Mittwoch, 28. Juni 2017

"Ehe für Alle" auf den Punkt gebracht


[...] Wo bleiben in dem Konzept die Menschen, die sich zu dritt oder zu viert lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? Sollen auch zwei alleinstehende leibliche Schwestern heiraten dürfen, weil und soweit sie sich lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? Oder der verwitwete Großvater seine 19jährige Enkelin, vorausgesetzt, dass sie sich lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? 

Nein? Warum nicht? Wie: Christentum, Vernunft, Naturrecht? Also, bitte! [...]


Und bevor jetzt einige anfangen rumzujammern, bitte den kompletten Artikel von Jobo72 lesen.

Ist jedenfalls besser als überhastet den Wählerstimmen nachzujagen und alles andere zu vernachlässigen. 


Dienstag, 27. Juni 2017

Bundesverband der Aramäer: Die Verfolgung von Minderheiten in der Türkei wird immer deutlicher




Während einige Muslime in Deutschland tatsächlich glauben, man dürfe in Deutschland keine Moscheen, in der Türkei aber Kirchen bauen, entfernt sich die Realität in der Zwischenzeit schon ein wenig mehr von ihnen.


[...] „Die aktuellen überfallartigen Massenkonfiszierungen im Tur Abdin im Südosten der Türkei sind beispiellos und haben unvorstellbare Ausmaße angenommen. Nach Rücksprache mit der Verwaltungsspitze des Klosters Mor Gabriel stellt sich die Gemengelage als sehr komplex und undurchsichtig dar, zumal staatliche Stellen ihr übriges dafür tun. Jedenfalls scheint die Übertragung von bis dato mehr als 50 Kirchen und Klöster inklusive Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Im Klartext kann das bedeuten, dass das ´Diyanet´ jahrtausendealtes Aramäisches Kulturerbe, Kirchen und Klöster aus den frühen Jahrhunderten an Dritte veräußern, in Museen oder aber auch Moscheen umwidmen könnte. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den Aramäern zur Seite zu stehen.“

Seit Jahren weist der Bundesverband der Aramäer in Deutschland die Bundesregierung und die entsprechenden europäischen Institutionen mit großer Sorge auf unzählige, systematische Enteignungsprozesse hin, die Kirchen, Klöster und Ortschaften der Aramäer im Südosten der Türkei betreffen.

Nicht zuletzt die Flutwelle von Enteignungsverfahren im Hinblick auf das Kloster Mor Gabriel aus dem 4. Jahrhundert durch türkische Institutionen, welche noch immer fortdauern, sondern auch die endgültige Beschlagnahme des ehemaligen syrisch-orthodoxen Bischofssitz (St. Peter und Paul Kirche) in Urfa im vergangenen November wurde durch Pressemeldungen des Bundesverbandes scharf kritisiert. Die damals geäußerte Einschätzung zur Verschlechterung der Gesamtsituation tritt nun tatsächlich ein.

Bis heute sind die Aramäer in der Türkei als Minderheit nicht anerkannt und können daher ihre Rechte, wie das elementare Menschenrecht auf Religionsfreiheit, nicht entsprechend ausüben. So ist der Eigentumserwerb, Bau oder Erhalt von Kirchengebäuden mit massiven Schwierigkeiten und Hindernissen verbunden, die Ausbildung des Priesternachwuchses oder aber auch der offizielle Unterricht der aramäischen Sprache, der Sprache Jesu, bis dato verboten. Die Lage der aramäischen Minderheit ist von erheblicher Rechtsunsicherheit und Willkür der örtlichen Behörden geprägt.
[...]


Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass die Realität wirklichkeitsfremd und rassistisch verblendet ist.


VFX: Selbst wenn du glaubst, es ist echt - dann ist es nicht echt.

Nachdem ich mir auf Anraten eines Praktikums-Kollegen vom Film die erste Staffel von Boardwalk Empire angesehen habe, bin ich im Nachhinein wirklich überrascht, wie viel vom vermeintlich echten Zeugs eigentlich am Computer generiert worden ist.




Samstag, 24. Juni 2017

Martin Sellner: Ist Flüchtlingen DIREKT helfen rassistisch?


Einer der Gründe, warum mir die Identitäre Bewegung immer sympathischer wird.

Kein Kommentar dazu. Einfach nur ansehen.




Das Subsidiaritätsprinzips ist übrigens keine Erfindung der IB. Hat ja auch niemand behauptet, aber man darf sich trotzdem fragen, warum sich sonst niemand öffentlich traut, dieses Thema anzusprechen.


Nerd zerlegt problemlos Gendertheorie: "What the h*** is Neurosexist?"

Von Nerd-Diskussionen kann man halten, was man will.

Vor allem wenn es um individuelle Mediennutzungen, dem Analysieren der neuesten Filme oder dem Beschweren über diverse Fan-Communities geht. Es ändert aber generell nichts daran, dass sie die einen oder anderen Logik-Perlen enthalten.

So zerlegt der Vlogger Maverick Hunter Daniel rational die Gendertheorie, die hinter den Webcomics der Kanadierin (dem Kanadier??) "Sophie Labelle" steht. Dass es sich hier nicht etwa um eine subjektive-persönliche Kritik an einem unbedeutenden Hobby-Zeichner, sondern an einer inzwischen beträchtlich (via Crowdfunding) finanzierten Medienaktion im englischsprachigen Raum handelt, dürfte klar werden, wenn man bedenkt, dass genannte Autorin (oder Autor) auch Kinder- und Ausmalbücher macht, die wie in den Webcomics gerade das vermeintliche "Illusion" des biologischen Geschlechts auch für Kleinkinder propagiert. Übrigens mit einem gefährlichen Maß an Meinungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit, wie man es nur sehr selten erlebt.

Von dem Fanart-Avatar (übrigens eine nette Mischung aus Pokemon und Megaman Zero :3) links im Video sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen:

Die Argumente sind sauber dargelegt, es wird rational und mit Beachtung auf die derzeitige Diskussion zum Thema Transsexualität/Queer/Crossdressing argumentiert und deren Schwachstellen offen dargelegt, die man dem Leser der Comics mit einer falschen Aufgeklärtheit und mehrmaligen Versuchen, mit der moralischen Keule ein schlechtes Gewissen zu erzeugen und rationale Argumente lächerlich zu machen, auszutreiben versucht - nicht zuletzt durch ein in sich widersprüchlichen und auf Dauer unverständlichen Gender-Sprech.

Fazit: Daumen hoch!
Nur vom Trinkspiel (5:05) würde ich abraten.





Dienstag, 20. Juni 2017

Ein "bisschen" aus dem Kontext gerissen



Im Zusammenhang mit Imam Tawhidi ist es recht interessant, wie bei uns im deutschsprachigen Raum mit problematischen Koran-Suren umgegangen wird.

Zum Beispiel in der Erklärung der Imame gegen den Terror, der mit dem Zitat belegt wird: "Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet! Und wer einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet!" (Koran, Sure 5:32)

Zum einen ist dieser Spruch von den Juden geklaut. Und zum anderen ist er im vollen Kontext nicht ganz koscher...


[...] Jetzt fehlt nur noch der weitere Zusammenhang im Text. Nach dem letzten Satz von Sure 5:32 (“Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben “), wo klar die Juden gemeint sind, geht es in Sure 5:33-34 nämlich wie folgt weiter:

“Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,– außer denjenigen, die bereuen, bevor ihr Macht über sie habt. So wisset, daß Allah Allvergebend und Barmherzig ist.”

Nachdem in Sure 5:32 von Juden die Rede ist, welche Gebote Gottes angeblich missachtet hätten, werden Muslime in Sure 5:33 zu deren Tötung, Kreuzigung, Verstümmelung und Verbannung aufgerufen. Das sei ihre “Schande im Diesseits, und “im Jenseits” gebe es “für sie gewaltige Strafe”, ausser sie würden bereuen (5:34), was so viel heisst wie, sie würden den Islam annehmen. Die Tatsache, dass damit durchaus die Juden gemeint sind, ist einmal mehr aus der Sure 5 selbst zu entnehmen, zumal das vorgenannte Motiv dort wiederholt wird und zwar ganz am Schluss, was ich in fetter Schrift hervorgehoben habe.
[...] 

Sonntag, 18. Juni 2017

DeviantArt 3: NikosBoukouvalas - Byzanz meets Comic-Style

Ich habe mich bereits auf meinem alten Blog als absoluter Byzanz-Fan geoutet.

Dass es auf DeviantArt auch einen  griechischen Comic-Zeichner gibt, der sich dieser Epoche widmet, stieß daher bei mir sofort auf Begeisterung :3




Staubtrockene Geschichte braucht man hier jedenfalls nicht erwarten...



Samstag, 17. Juni 2017

Imam Tawhidi vs National Imam Council: Man darf gespannt sein!

Neben dem großartigen Video zum 17. Juni, das Le Penseur gepostet hat, erschien heute auch dieser Artikel als Kommentar zu den "unislamischen" Islamisten Terroristen.

Innerhalb des Islams selbst ist es derzeit meist Gang und Gäbe, darauf hinzuweisen, dass dieses Terroristen am allerwenigsten mit dem "echten Islam" (was das auch immer sein soll) zu tun haben und diejenigen, die am meisten Leid davontragen, die Muslime selbst sind, die ja von der Gesellschaft trotz absurd gesteigerter Kommunikationsbemühungen nie beachtet werden (die Terroropfer werden dabei regulär als Kollateralschaden dargestellt - außer es handelt sich um Muslime, dann sind sei lediglich ein objektiver Beweis, dass die Terroristen keine echten Muslime gewesen seien - beides ist übrigens unglaublich pervers).

Doch es gibt auch andere Ansichten. Solche, die man ebenfalls gerne ignorieren möchte, die aber gerade von der richtigen Stelle kommen, wie von Imam Shaikh M Tawhidi, der im Australischen Fernsehen auf das genuine Gewaltpotential des Korans und der Hadithe hingewiesen hat. Eine Sache, die man wahrscheinlich auf der Muslimischen Demo in Köln heute wohl nicht hören wird (und an der sich DITIB alleine schon wegen dem Ramadan nicht beteiligen will).



Nun fordert er übrigens den Nationale Versammlung der Imame Australiens zu einem Streitgespräch auf, nachdem diese ihm abgesprochen haben, ein echter Imam zu sein und ihn damit medial zum Schweigen bringen wollten.

Man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Von einer Antwort habe ich bisweilen nichts gehört. Auf Facebook jedenfalls nimmt Tawhidi den Fake-Vorwurf übrigens mit einer ordentlichen Portion Humor auf die Schippe :3


My new hat. The Turban's getting heavy.



17. Juni

Gefunden bei Le Penseur.



Den perfekten Kommentar dazu findet man übrigens auf dem Blog von David Berger:


[...] Die Deutschen haben ihren Freiheitstag vergessen. Die Deutschen haben das Datum vergessen, das den Franzosen mit ihrem 14. Juli (1789) bis heute heilig ist. Dadurch haben die Deutschen sich auch ein Stück selbst vergessen. Denn der deutsche 17. Juni stellt sogar den französischen 14. Juli in den Schatten. Die paar Revoluzzer an der Bastille können kaum mit dem Flächenbrand in der DDR mithalten, der sich von Berlin (Ost) aus in die hintersten Winkel der SBZ ausbreitete. [...]

[...] Doch Deutschland wird sich nicht eher (wieder-)finden ehe es nicht den 17. Juni (wieder-)findet.

Denn der 17. Juni ist Vorbild für alle Zeit. Er war Vorbild für nachfolgenden Volkserhebungen und Volksaufstände in den anderen sozialistischen Satellitenstaaten der UdSSR, insbesondere für den 1956 in Ungarn.

Der deutsche Volksaufstand in den Tagen des Juni 1953 verkörpert das genaue Gegenteil des sozialistischen Gesinnungsstaates und steht somit auch in Fundamentalopposition zu den momentanen Linksblüten der Gegenwart.
[...]


Freitag, 16. Juni 2017

Schönes und Gutes 1: Typographie und Film

Man könnte sagen: Totgesagte leben länger.

Während immer wieder in den Medien seit Einführung des Personalcomputers vom Tod des Druckmediums die Rede ist und seither Mediengestalter praktisch in Dauerschleife um ihre Existenz bangen, werden praktisch seit Jahren fröhliche Umstände gefeiert. Seien es vermehrt aufkommende und genial gestaltete VisitenkartenWebseiten-Typographie oder - wie in diesem Artikel von Creative Review - die Requisitenabteilung von großen Filmen.

Man kann also so viel "Multimedia" einführen wie man will. Typographie wird immer das solide Grundgerüst bleiben.



Mittwoch, 14. Juni 2017

"Das Wunder des Corpus Domini"


Mitten im Zentrum der italienischen Stadt Turin befindet sich ein kleiner Platz namens "Piazetta del Corpus Christi". Hier steht heute auch die gleichnamige Kirche, erbaut von dem Architekten Vittozotti im 17. Jahrhundert zur Erinnerung an das Wunder von Corpus Domini. 

Es geschah am 6. Juni 1453 zwischen 16 und 17 Uhr im Herzen von Turin, neben der Kirche St. Silvester, dort, wo das Leben zwischen Kräuter- und Getreidemarkt am heftigsten pulsierte:

Ein Mann erschien auf dem Marktplatz, geflgt von einem vollgepackten Maulesel. Plötzlich fiel das Tier vor dem Eingang der Kirche zu Boden. Keine Schläge, Zurufe, kein Ziehen an den Zügeln brachte den Esel wieder auf die Beine. Die Riemen, die den Sack auf dem Rücken des Tieres festbanden, lösten sich und der ganze Inhalt entleerte sich. Was für ein wunderbares Gut entdeckte man da? Wertvolles Gegenstände, die bei einer kriegerischen Plünderung aus einer Kirche entwendet wurden, darunter auch eine Monstranz mit der konsekrierten Hostie darin, bereitete sich auf dem Erdboden aus. 

In diesem Augenblick begann sich die Monstranz zu erheben und schwebte zum Erstaunen aller leuchtend in die Luft. Das Volk fiel auf die Knie und rief: "Ein Wunder, ein Wunder!" Rasch verbreitete sich die Kunde vom wunderbaren Geschehen und jung und alt, arm und reich versammelten sich auf dem Platz.

Endlich eilte auch der Bischof von Turin, Msgr. Ludovico di Romagna, mit all seinen Priestern herbei und hob den Kelch mit folgenden Worten der Monstranz entgegen: "Pane nobiscum Domini - Der Leib unseres Herrn".

Das heilige Brot schwebte nun frei wie eine Sonne gleißend in der Luft; die Monstranz fiel zur Erde: Langsam aber senkte sich die Hostie in den Kelch des Bischofs. Ein feierlicher großer Prozessionszug begab sich jetzt zur Kirche. Der Bischof stellte den Kelch auf den Hauptaltar, segnete die Menschenmenge und schloss den Kelch mit dem Leib Christi in den Tabernakel. Heute noch beten täglich viele vor dem Corpus Domini.

Quelle: Karl Maria Harrer: "Die schönsten Eucharistischen Wunder - Heft 2"
Bildquelle: Cataquesis para ninos


Montag, 12. Juni 2017

"Sag mir, wo die Linken sind...

... wo sind sie geblieben?", könnte man jetzt noch einmal an diese Dokumentation zum Netzwerkdurchsuchungsgesetz von Bundesjustizminister Heiko Maas anhängen. Normalerweise flippen die ja schon wegen jeder "faschistoiden" Kleinigkeit aus.





Freitag, 9. Juni 2017

Donald in Arabia: Ein vergiftetes Geschenk?



Neben dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wird derzeit besonders der Nahost-Besuch von Präsident Donald Trump, bei dem mit Saudi-Arabien ein Handelsdeal von 400 Milliarden Dollar abgeschlossen wurde, als absolute Blamage empfunden.

Warum es jedoch kein wirklicher Fehlschlag gewesen sein kann, erklärt dagegen Imad Karim, der sich ein wenig mit Trumps libanesischen Berater auseinandersetzte, der scheinbar hinter diesem Vorgehen steckt:


[...] Phares handelt nach einer alten phönizischen Weisheit, die sich in einer über 5000 Jahre alten Legende ausdrückt:

Eines Tages lief ein alter friedvoller Phönizier durch die Stadt Byblos. Plötzlich kam ihm ein Schurke entgegen und schlug dem friedlichen alten Mann ins Gesicht. Der alte Mann steckte seine Hand in seinen Beutel und gab dem Schläger sein einziges Goldstück. Der Schläger wundert sich zwar, aber er nahm das Goldstück und ging selbstsicher und überheblich weiter. Eine alte Frau, die diese Szene beobachtet hatte, ging zu dem alten Mann und fragte ihn, wieso er seinem Schläger, diesem Schurken, sein einziges Goldstück freiwillig ausgehändigt hatte. Der alte Mann drehte sich um und antwortete der Frau:"Schau mal, was jetzt geschieht". 

Der Schläger hatte sich gerade vor den nächsten Mann gestellt, der vorbeikam. Selbstsicher schlug der Schurke diesem Mann ins Gesicht. Der Geschlagene nahm sein Dolch, tötete den Schläger und rannte weg. Der alte Mann ging zum toten Schläger, nahm sein Goldstück wieder an sich und sagte zur Frau: „Irgendwie musste ich mich am Schläger rächen, deshalb gab ich ihm mein einziges Goldstück und ermutigte ihn damit, den nächsten ebenfalls zu schlagen, in der Hoffnung, der andere wehre sich und töte ihn vielleicht. Es hat funktioniert!" [...]

Sollte das wirklich zutreffen (und nach der Lektüre von "Think Big" traue ich Trump schon so einiges zu) dann sage ich an dieser Stelle schon einmal: Chapeau!


Mittwoch, 7. Juni 2017

Bis 31.10.2017 in Mannheim: "Die Päpste und die Einheit der Lateinischen Welt"



Um es ganz kurz zu machen: Großartig!

Ich habe mir bereits vor zwei Wochen die Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum im ehemaligen Mannheimer Zeughaus angesehen. Auf drei Etagen verteilt wird Einblick in die Geschichte des Papsttums von der Antike bis in die Renaissance anhand verschiedenster Exponate erklärt, bei denen auch viele Leihgaben aus den Vatikanischen Museen, London, Avignon und Paris zu sehen sind.

Besonders gut ist nicht nur das Problemfeld Politik erklärt, sondern auch die Entwicklung des römischen Humanismus der Renaissance, zu dem beispielhafte Charaktere wie Nikolaus V. oder Pius II. vorgestellt werden - jedoch auch berechtigterweise die damaligen Fehlentwicklungen und wie verschiedenste Päpste nach Lösungen suchten.

Eine Sache, die leider immer noch zu wenig besprochen wird - siehe diverse antiklerikale Einträge von Ausstellungsbesuchern im Gästebuch, die anscheinend nicht einmal die kritischen Anmerkungen gelesen haben. Vielleicht waren diese aber auch einfach nur zu ausgewogen geschrieben, dass sie einfach nicht in das antiklerikalen Weltschema passten. Oder man ließ sich wieder mal zu sehr vom Bling-Bling ablenken.


Ebenfalls eine Besonderheit: Im Eingangsbereich sind die roten Schuhe von Benedikt XVI. zu sehen :3



Sonntag, 4. Juni 2017

Würde Rudi das wissen...



Nachdem wir es schon im letzten Posting kurz von der sogenannten Identitären Bewegung hatten, wird die inzwischen ganz normale Realsatire noch einmal so richtig getoppt. Auf der Facebook-Seite der IB erschien folgendeBemerkung mit Link zu Tichys Einblick:


Alexander Wallasch analysiert auf Tichys Einblick die Sprachlosigkeit der Linken gegenüber dem Zensurvorhaben von Heiko Maas, welches nichts weiter ist, als das Eingeständnis eines ideologischen Totalausverkaufs und damit die Selbstpositionierung als Scheinopposition:

"Die „Identitären“ nehmen dieser „Linken“ die Butter vom Brot, diese Antifa von „Rechts“ erledigt, was einmal zu den Kernaufgaben „der Linken“ gehörte. Rudi Dutschke würde sich im Grabe umdrehen und Jutta Ditfurth sagte mal über die Grünen, sie seien „Meisters des Verrats, (…) die Partei (…) der verrohenden Mittelschicht“ , was nun also auch für die deutsche „Linke“ gelten darf, deren Abgeordnete Sitte zu Heiko Maas’ neuerlichem Angriff auf die Meinungsfreiheit und Demokratie nichts anderes einfiel, als eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin aus der Task Force von Heiko Maas für ihre Arbeit zu belobigen.

Wie konnte diese „Linke“ so versagen? Wie konnte sie es zulassen, dass man sie ihrer Kernkompetenz beraubt?"


Und nicht nur von ziviler Seite sieht es gerade für das Vorhaben von Heiko Maas so ziemlich schlecht aus. Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages äußert inzwischen offen schwerwiegende Kritik am Netzwerkdurchsuchungs- gesetz.


Samstag, 3. Juni 2017

Lückenpresse, 4. Akt: Deutschland braucht den "Erklär-Nazi"


"[...] Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht [...]"


Man muss nicht mit ihnen übereinstimmen. Man muss mit ihnen nicht einer Meinung sein.
Trotzdem braucht man bei bestimmten Leuten immer einen Adolf, um zu zeigen, dass man sie für lupenreine Nazis hält - auch wenn keine Beweise dafür vorliegen (bei den linken Nachwuchs-SAlern ist das natürlich anders. Aber die meisten ignorieren das lieber.) 

Bei der AfD war es in "Er ist wieder da" der GröFAZ höchstpersönlich, der das beweisen wollte, danach eine vielleicht nicht wirklich bei allen bekannte Sängerin, die allen erklären sollte, was die AfD ist - auch wenn sie es nicht ist.

Bei der in den letzten Wochen immer mal öfter in den medialen Fokus geratenen "Identitären Bewegung" (man beachte hierzu auch die nie stattgefundene "Stürmung des Justizministeriums", bei der sich vor allem Bundesjustizminister Heiko Maas unglaublich blamierte) braucht es einen Sendung der Maus-gerechten "Erklär-Nazi", den der WDR als ultimativen Beweis ins Feld schickt. 

Wie unglaublich billig und irrational bevormundend das ist, zeigt Martin Sellner von der IB in seiner Analyse der Episode "Aufstieg der Rechten". Und wie rhetorisch und cinematisch perfide dieser "Tugendporno"(sic!) umgesetzt wurde, wird in diesem (etwas längeren Filmchen) ebenfalls erklärt.





Dienstag, 30. Mai 2017

Zum Ende des Marienmonats Mai: "Maria Maiestatis" von Fratello Metallo

Metal kann auch anders - und besonders wenn der italienische Kapuzinermönch Cesare Bonizzo kommt, muss nicht nur die Mistgabel dran glauben...



Das ganze Album kann man sich übrigens hier anhören.


Lückenpresse, 3. Akt: Wenn das "Correctiv" zu Besuch kommt


Dritter Akt der inzwischen deutschlandweit bekannten Realsatire - ohne natürlich auf die ebenfalls sehr beliebten Interludien einzugehen.

Nachdem also anderen genug in der Wäsche anderer herumgeschnüffelt wurde, die Demontage der AfD auch nicht so doll klappt und die wilde Hilde immer noch nicht Präsidentin ist, versucht sich das Wahrheitsministerium wieder mal an "Fake News" (aufgepasst: "Fake News", nicht "Lügenpresse". Denn das sagen nur die Rechten. Und die sind voll böse. *Darf ich fragen, warum Sie jetzt das Grinsen anfangen?! Das ist nicht witzig. Das ist voll so!!!*) und knöpft sich erst mal die "Demo für Alle" vor. Dass dabei von eigener Seite wieder mal Fake News produziert, überrascht nicht einmal mehr die Interviewten selbst.

[...] Die Vertreter der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ wie Uwe Sielert und das Institut für Sexualpädagogik Dortmund (isp) stellt Sachse als Opfer bloß inszenierter Bedrohungsszenarien dar. Sielert etwa gelte nur deshalb als Vertreter der Thesen des Pädophilieaktivisten Helmut Kentler, weil er in den 80er Jahren einmal mit ihm zusammengearbeitet habe. 

Tatsächlich berufen sich Sielert und Co. aber noch heute ganz offiziell auf Kentlers Erbe. Wir kritisieren Sielert nicht, weil er einst mit Kentler befreundet war, sondern weil er dessen pädagogische Schule in der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ fortführt, wie wir wissenschaftshistorisch klar nachgewiesen haben. Sachse insinuiert, unsere Kritik an dieser Pädagogikschule entstamme christlichen, konservativen und „rechten“ Vorurteilen. Das ist schlicht falsch. Wir berufen uns von jeher auf die Vernunft und auf die Wissenschaft. Sielerts Schule der Sexualpädagogik beruht de facto auf äußerst zweifelhaften, wissenschaftlich nicht haltbaren Grundannahmen. Das haben wir mit unserem jüngsten Symposium klar aufgezeigt. [Anm.: Dem gegenüber sich übrigens die Linken jeder Einladung zur offenen Diskussion zur Sexualerziehung demonstrativ bis zuletzt verweigerten und zu sabotieren versuchten] [...]


Samstag, 27. Mai 2017

"Lutherjahr": Ungefähr hier müsste es klingeln...



... und man sich fragen, ob die Reformation nicht vielleicht einen anderen Grund gehabt hat. Und genau aus diesem Grund gibt es Gott sei Dank die Geschichtsforschung.

[...] Quantität galt mehr als Qualität. "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt." Dieser Werbespruch aus dem 15. Jahrhundert symbolisiert für die Menschen heute das Ablasswesen. 
Als der ultimative Bösewicht der Reformationsgeschichte gilt Johann Tetzel, der Dominikaner und Ablassprediger. Weil ihm ebenjener Spruch zugeschrieben wird, von der Seele, die aus dem Fegefeuer erlöst wird, wenn sie vorher nur genug abgedrückt hat. 
Leider stammt das Zitat nicht von ihm. Es kursierte früher und wurde bereits 1482 von der Pariser Sorbonne, dem damals obersten theologischen Gremium in Frankreich, verboten. Wir wissen auch nicht, wie Tetzel aussah, es gibt kein zeitgenössisches Bild des Predigers. Später wurde er auf Gemälden als fetter und verschlagener Fiesling dargestellt.

In Wirklichkeit war der Dominikaner Tetzel ein gebildeter, gut vernetzter, enorm effektiver und erfahrener Ablasskommissar zu einer Zeit, als der Berufsstand noch keinen schlechten Ruf hatte. Der Historiker Hartmut Kühne hat in akribischen Quellenstudien herausgefunden, dass Tetzel erst im Zusammenhang mit dem ersten Reformationsjubiläum 1617 aus der Vergessenheit geholt wurde und dann als negative Folie für die Lichtgestalt Martin Luther aufgebaut wurde. Danach war kein Halten mehr, der Dominikaner begann seine zweite Karriere als bad guy. Das, was heute an Wissen über Tetzel kursiert, basiert im Wesentlichen auf protestantischer Propaganda. [...]


Katholisch und Trump-Unterstützer?!

Das muss sicher irgendso ein verblendeter und völlig irrationaler Konservativer s...

Oh... Hoppla.  (9:10, 13:10, 15:23)



Und dann wäre noch das nette Gespräch hier (2:30).