Samstag, 25. März 2017

Probleme eines deutschen Kardinals



Mal abgesehen davon, dass hier von Seiten des Oberhirten wieder mal unbeabsichtigt Werbung für die AfD gemacht wird...

[...] Für Kardinal Marx ist es klar: Er wirft der AfD „das Schüren von Ängsten gegen Überfremdung, von einseitiger Betonung nationaler Interessen, Antisemitismus und Verunglimpfung anderer Religionsgemeinschaften“ vor. 

Seine Kritikpunkte überzeugen mich nicht: Antisemitismus ist eher ein Problem der muslimischen Zuwanderer als der AfD, wer „andere Religionsgemeinschaften“ – gemeint ist immer der Islam – kritisiert, der „verunglimpft“ sie ebenso wenig wie derjenige „Ängste vor Überfremdung schürt“, der auf die limitierte Integrationsfähigkeit unseres Landes hinweist. Auch die Betonung der nationalen und regionalen Eigeninteressen ist nichts per se Schlechtes, sondern entspricht dem gutkatholischen Subsidiaritätsprinzip. „Wer von Menschheit spricht, der will betrügen“, brachte es der damals noch katholische Rechtsphilosoph Carl Schmitt 1928 auf den Punkt. [...]

Wer also glaubte, nach Blooger-Gate könne es nicht noch einmal so schräg werden, hat sich schon getäuscht. 

Schämen wir uns also nicht weiter fremd und opfern es zur Fastenzeit lieber den Armen Seelen auf...



[Nein. Der letzte Satz war nicht satirisch gemeint. Bei so was verstehe ich wirklich keinen Spaß.]


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