Donnerstag, 29. Juni 2017

Gott in allen Dingen finden




[...] Ignatius [von Loyola] strebte nach seiner höfischen Ausbildung militärische Betätigungen an. Er suchte persönlich weltliche Ziele und Ehren. Nach einer schweren Verwundung verunsicherten ihn die Lektüre zu Heiligen und dem Leben Jesu. Er fühlte sich hin- und hergerissen zwischen weltlichen und geistlich-christlichen Zielen. Diese Erfahrung sollte später in den jesuitischen Grundsatz der „Unterscheidung der Geister“ eingehen.

Bei einer Wallfahrt zu „Unserer Frau von Monserrat“ brach er endgültig mit seiner höfischen äußeren und inneren Verfassung. Fortan bestimmten Gebet und Nächstenliebe als Krankendienst sein Leben.

Auf dem Weg nach Barcelona, am Fluss Cardoner, machte er die für ihn wohl entscheidende Gotteserfahrung: In allen Dingen Gott zu finden und in allen Tätigkeiten Gottes Ehre zu fördern, sollten ebenfalls zu einer spezifischen Maxime des Jesuitenordens werden. Diesem Prinzip wurde sogar das zeitlich festgelegt Chorgebet aller bisherigen Orden geopfert. Zugleich war in dem Grundsatz die Weite und Weltzugewandtheit der Jesuiten begründet.
[...]
Quelle


Mittwoch, 28. Juni 2017

"Ehe für Alle" auf den Punkt gebracht


[...] Wo bleiben in dem Konzept die Menschen, die sich zu dritt oder zu viert lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? Sollen auch zwei alleinstehende leibliche Schwestern heiraten dürfen, weil und soweit sie sich lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? Oder der verwitwete Großvater seine 19jährige Enkelin, vorausgesetzt, dass sie sich lieben und bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen? 

Nein? Warum nicht? Wie: Christentum, Vernunft, Naturrecht? Also, bitte! [...]


Und bevor jetzt einige anfangen rumzujammern, bitte den kompletten Artikel von Jobo72 lesen.

Ist jedenfalls besser als überhastet den Wählerstimmen nachzujagen und alles andere zu vernachlässigen. 


Dienstag, 27. Juni 2017

Bundesverband der Aramäer: Die Verfolgung von Minderheiten in der Türkei wird immer deutlicher




Während einige Muslime in Deutschland tatsächlich glauben, man dürfe in Deutschland keine Moscheen, in der Türkei aber Kirchen bauen, entfernt sich die Realität in der Zwischenzeit schon ein wenig mehr von ihnen.


[...] „Die aktuellen überfallartigen Massenkonfiszierungen im Tur Abdin im Südosten der Türkei sind beispiellos und haben unvorstellbare Ausmaße angenommen. Nach Rücksprache mit der Verwaltungsspitze des Klosters Mor Gabriel stellt sich die Gemengelage als sehr komplex und undurchsichtig dar, zumal staatliche Stellen ihr übriges dafür tun. Jedenfalls scheint die Übertragung von bis dato mehr als 50 Kirchen und Klöster inklusive Grabanlagen an die türkische Religionsbehörde nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Im Klartext kann das bedeuten, dass das ´Diyanet´ jahrtausendealtes Aramäisches Kulturerbe, Kirchen und Klöster aus den frühen Jahrhunderten an Dritte veräußern, in Museen oder aber auch Moscheen umwidmen könnte. Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den Aramäern zur Seite zu stehen.“

Seit Jahren weist der Bundesverband der Aramäer in Deutschland die Bundesregierung und die entsprechenden europäischen Institutionen mit großer Sorge auf unzählige, systematische Enteignungsprozesse hin, die Kirchen, Klöster und Ortschaften der Aramäer im Südosten der Türkei betreffen.

Nicht zuletzt die Flutwelle von Enteignungsverfahren im Hinblick auf das Kloster Mor Gabriel aus dem 4. Jahrhundert durch türkische Institutionen, welche noch immer fortdauern, sondern auch die endgültige Beschlagnahme des ehemaligen syrisch-orthodoxen Bischofssitz (St. Peter und Paul Kirche) in Urfa im vergangenen November wurde durch Pressemeldungen des Bundesverbandes scharf kritisiert. Die damals geäußerte Einschätzung zur Verschlechterung der Gesamtsituation tritt nun tatsächlich ein.

Bis heute sind die Aramäer in der Türkei als Minderheit nicht anerkannt und können daher ihre Rechte, wie das elementare Menschenrecht auf Religionsfreiheit, nicht entsprechend ausüben. So ist der Eigentumserwerb, Bau oder Erhalt von Kirchengebäuden mit massiven Schwierigkeiten und Hindernissen verbunden, die Ausbildung des Priesternachwuchses oder aber auch der offizielle Unterricht der aramäischen Sprache, der Sprache Jesu, bis dato verboten. Die Lage der aramäischen Minderheit ist von erheblicher Rechtsunsicherheit und Willkür der örtlichen Behörden geprägt.
[...]


Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass die Realität wirklichkeitsfremd und rassistisch verblendet ist.


VFX: Selbst wenn du glaubst, es ist echt - dann ist es nicht echt.

Nachdem ich mir auf Anraten eines Praktikums-Kollegen vom Film die erste Staffel von Boardwalk Empire angesehen habe, bin ich im Nachhinein wirklich überrascht, wie viel vom vermeintlich echten Zeugs eigentlich am Computer generiert worden ist.




Samstag, 24. Juni 2017

Martin Sellner: Ist Flüchtlingen DIREKT helfen rassistisch?


Einer der Gründe, warum mir die Identitäre Bewegung immer sympathischer wird.

Kein Kommentar dazu. Einfach nur ansehen.




Das Subsidiaritätsprinzips ist übrigens keine Erfindung der IB. Hat ja auch niemand behauptet, aber man darf sich trotzdem fragen, warum sich sonst niemand öffentlich traut, dieses Thema anzusprechen.


Nerd zerlegt problemlos Gendertheorie: "What the h*** is Neurosexist?"

Von Nerd-Diskussionen kann man halten, was man will.

Vor allem wenn es um individuelle Mediennutzungen, dem Analysieren der neuesten Filme oder dem Beschweren über diverse Fan-Communities geht. Es ändert aber generell nichts daran, dass sie die einen oder anderen Logik-Perlen enthalten.

So zerlegt der Vlogger Maverick Hunter Daniel rational die Gendertheorie, die hinter den Webcomics der Kanadierin (dem Kanadier??) "Sophie Labelle" steht. Dass es sich hier nicht etwa um eine subjektive-persönliche Kritik an einem unbedeutenden Hobby-Zeichner, sondern an einer inzwischen beträchtlich (via Crowdfunding) finanzierten Medienaktion im englischsprachigen Raum handelt, dürfte klar werden, wenn man bedenkt, dass genannte Autorin (oder Autor) auch Kinder- und Ausmalbücher macht, die wie in den Webcomics gerade das vermeintliche "Illusion" des biologischen Geschlechts auch für Kleinkinder propagiert. Übrigens mit einem gefährlichen Maß an Meinungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit, wie man es nur sehr selten erlebt.

Von dem Fanart-Avatar (übrigens eine nette Mischung aus Pokemon und Megaman Zero :3) links im Video sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen:

Die Argumente sind sauber dargelegt, es wird rational und mit Beachtung auf die derzeitige Diskussion zum Thema Transsexualität/Queer/Crossdressing argumentiert und deren Schwachstellen offen dargelegt, die man dem Leser der Comics mit einer falschen Aufgeklärtheit und mehrmaligen Versuchen, mit der moralischen Keule ein schlechtes Gewissen zu erzeugen und rationale Argumente lächerlich zu machen, auszutreiben versucht - nicht zuletzt durch ein in sich widersprüchlichen und auf Dauer unverständlichen Gender-Sprech.

Fazit: Daumen hoch!
Nur vom Trinkspiel (5:05) würde ich abraten.





Dienstag, 20. Juni 2017

Ein "bisschen" aus dem Kontext gerissen



Im Zusammenhang mit Imam Tawhidi ist es recht interessant, wie bei uns im deutschsprachigen Raum mit problematischen Koran-Suren umgegangen wird.

Zum Beispiel in der Erklärung der Imame gegen den Terror, der mit dem Zitat belegt wird: "Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet! Und wer einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet!" (Koran, Sure 5:32)

Zum einen ist dieser Spruch von den Juden geklaut. Und zum anderen ist er im vollen Kontext nicht ganz koscher...


[...] Jetzt fehlt nur noch der weitere Zusammenhang im Text. Nach dem letzten Satz von Sure 5:32 (“Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben “), wo klar die Juden gemeint sind, geht es in Sure 5:33-34 nämlich wie folgt weiter:

“Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe,– außer denjenigen, die bereuen, bevor ihr Macht über sie habt. So wisset, daß Allah Allvergebend und Barmherzig ist.”

Nachdem in Sure 5:32 von Juden die Rede ist, welche Gebote Gottes angeblich missachtet hätten, werden Muslime in Sure 5:33 zu deren Tötung, Kreuzigung, Verstümmelung und Verbannung aufgerufen. Das sei ihre “Schande im Diesseits, und “im Jenseits” gebe es “für sie gewaltige Strafe”, ausser sie würden bereuen (5:34), was so viel heisst wie, sie würden den Islam annehmen. Die Tatsache, dass damit durchaus die Juden gemeint sind, ist einmal mehr aus der Sure 5 selbst zu entnehmen, zumal das vorgenannte Motiv dort wiederholt wird und zwar ganz am Schluss, was ich in fetter Schrift hervorgehoben habe.
[...] 

Sonntag, 18. Juni 2017

DeviantArt 3: NikosBoukouvalas - Byzanz meets Comic-Style

Ich habe mich bereits auf meinem alten Blog als absoluter Byzanz-Fan geoutet.

Dass es auf DeviantArt auch einen  griechischen Comic-Zeichner gibt, der sich dieser Epoche widmet, stieß daher bei mir sofort auf Begeisterung :3




Staubtrockene Geschichte braucht man hier jedenfalls nicht erwarten...



Samstag, 17. Juni 2017

Imam Tawhidi vs National Imam Council: Man darf gespannt sein!

Neben dem großartigen Video zum 17. Juni, das Le Penseur gepostet hat, erschien heute auch dieser Artikel als Kommentar zu den "unislamischen" Islamisten Terroristen.

Innerhalb des Islams selbst ist es derzeit meist Gang und Gäbe, darauf hinzuweisen, dass dieses Terroristen am allerwenigsten mit dem "echten Islam" (was das auch immer sein soll) zu tun haben und diejenigen, die am meisten Leid davontragen, die Muslime selbst sind, die ja von der Gesellschaft trotz absurd gesteigerter Kommunikationsbemühungen nie beachtet werden (die Terroropfer werden dabei regulär als Kollateralschaden dargestellt - außer es handelt sich um Muslime, dann sind sei lediglich ein objektiver Beweis, dass die Terroristen keine echten Muslime gewesen seien - beides ist übrigens unglaublich pervers).

Doch es gibt auch andere Ansichten. Solche, die man ebenfalls gerne ignorieren möchte, die aber gerade von der richtigen Stelle kommen, wie von Imam Shaikh M Tawhidi, der im Australischen Fernsehen auf das genuine Gewaltpotential des Korans und der Hadithe hingewiesen hat. Eine Sache, die man wahrscheinlich auf der Muslimischen Demo in Köln heute wohl nicht hören wird (und an der sich DITIB alleine schon wegen dem Ramadan nicht beteiligen will).



Nun fordert er übrigens den Nationale Versammlung der Imame Australiens zu einem Streitgespräch auf, nachdem diese ihm abgesprochen haben, ein echter Imam zu sein und ihn damit medial zum Schweigen bringen wollten.

Man darf auf das Ergebnis gespannt sein. Von einer Antwort habe ich bisweilen nichts gehört. Auf Facebook jedenfalls nimmt Tawhidi den Fake-Vorwurf übrigens mit einer ordentlichen Portion Humor auf die Schippe :3


My new hat. The Turban's getting heavy.



17. Juni

Gefunden bei Le Penseur.



Den perfekten Kommentar dazu findet man übrigens auf dem Blog von David Berger:


[...] Die Deutschen haben ihren Freiheitstag vergessen. Die Deutschen haben das Datum vergessen, das den Franzosen mit ihrem 14. Juli (1789) bis heute heilig ist. Dadurch haben die Deutschen sich auch ein Stück selbst vergessen. Denn der deutsche 17. Juni stellt sogar den französischen 14. Juli in den Schatten. Die paar Revoluzzer an der Bastille können kaum mit dem Flächenbrand in der DDR mithalten, der sich von Berlin (Ost) aus in die hintersten Winkel der SBZ ausbreitete. [...]

[...] Doch Deutschland wird sich nicht eher (wieder-)finden ehe es nicht den 17. Juni (wieder-)findet.

Denn der 17. Juni ist Vorbild für alle Zeit. Er war Vorbild für nachfolgenden Volkserhebungen und Volksaufstände in den anderen sozialistischen Satellitenstaaten der UdSSR, insbesondere für den 1956 in Ungarn.

Der deutsche Volksaufstand in den Tagen des Juni 1953 verkörpert das genaue Gegenteil des sozialistischen Gesinnungsstaates und steht somit auch in Fundamentalopposition zu den momentanen Linksblüten der Gegenwart.
[...]


Freitag, 16. Juni 2017

Schönes und Gutes 1: Typographie und Film

Man könnte sagen: Totgesagte leben länger.

Während immer wieder in den Medien seit Einführung des Personalcomputers vom Tod des Druckmediums die Rede ist und seither Mediengestalter praktisch in Dauerschleife um ihre Existenz bangen, werden praktisch seit Jahren fröhliche Umstände gefeiert. Seien es vermehrt aufkommende und genial gestaltete VisitenkartenWebseiten-Typographie oder - wie in diesem Artikel von Creative Review - die Requisitenabteilung von großen Filmen.

Man kann also so viel "Multimedia" einführen wie man will. Typographie wird immer das solide Grundgerüst bleiben.



Mittwoch, 14. Juni 2017

"Das Wunder des Corpus Domini"


Mitten im Zentrum der italienischen Stadt Turin befindet sich ein kleiner Platz namens "Piazetta del Corpus Christi". Hier steht heute auch die gleichnamige Kirche, erbaut von dem Architekten Vittozotti im 17. Jahrhundert zur Erinnerung an das Wunder von Corpus Domini. 

Es geschah am 6. Juni 1453 zwischen 16 und 17 Uhr im Herzen von Turin, neben der Kirche St. Silvester, dort, wo das Leben zwischen Kräuter- und Getreidemarkt am heftigsten pulsierte:

Ein Mann erschien auf dem Marktplatz, geflgt von einem vollgepackten Maulesel. Plötzlich fiel das Tier vor dem Eingang der Kirche zu Boden. Keine Schläge, Zurufe, kein Ziehen an den Zügeln brachte den Esel wieder auf die Beine. Die Riemen, die den Sack auf dem Rücken des Tieres festbanden, lösten sich und der ganze Inhalt entleerte sich. Was für ein wunderbares Gut entdeckte man da? Wertvolles Gegenstände, die bei einer kriegerischen Plünderung aus einer Kirche entwendet wurden, darunter auch eine Monstranz mit der konsekrierten Hostie darin, bereitete sich auf dem Erdboden aus. 

In diesem Augenblick begann sich die Monstranz zu erheben und schwebte zum Erstaunen aller leuchtend in die Luft. Das Volk fiel auf die Knie und rief: "Ein Wunder, ein Wunder!" Rasch verbreitete sich die Kunde vom wunderbaren Geschehen und jung und alt, arm und reich versammelten sich auf dem Platz.

Endlich eilte auch der Bischof von Turin, Msgr. Ludovico di Romagna, mit all seinen Priestern herbei und hob den Kelch mit folgenden Worten der Monstranz entgegen: "Pane nobiscum Domini - Der Leib unseres Herrn".

Das heilige Brot schwebte nun frei wie eine Sonne gleißend in der Luft; die Monstranz fiel zur Erde: Langsam aber senkte sich die Hostie in den Kelch des Bischofs. Ein feierlicher großer Prozessionszug begab sich jetzt zur Kirche. Der Bischof stellte den Kelch auf den Hauptaltar, segnete die Menschenmenge und schloss den Kelch mit dem Leib Christi in den Tabernakel. Heute noch beten täglich viele vor dem Corpus Domini.

Quelle: Karl Maria Harrer: "Die schönsten Eucharistischen Wunder - Heft 2"
Bildquelle: Cataquesis para ninos


Montag, 12. Juni 2017

"Sag mir, wo die Linken sind...

... wo sind sie geblieben?", könnte man jetzt noch einmal an diese Dokumentation zum Netzwerkdurchsuchungsgesetz von Bundesjustizminister Heiko Maas anhängen. Normalerweise flippen die ja schon wegen jeder "faschistoiden" Kleinigkeit aus.





Freitag, 9. Juni 2017

Donald in Arabia: Ein vergiftetes Geschenk?



Neben dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wird derzeit besonders der Nahost-Besuch von Präsident Donald Trump, bei dem mit Saudi-Arabien ein Handelsdeal von 400 Milliarden Dollar abgeschlossen wurde, als absolute Blamage empfunden.

Warum es jedoch kein wirklicher Fehlschlag gewesen sein kann, erklärt dagegen Imad Karim, der sich ein wenig mit Trumps libanesischen Berater auseinandersetzte, der scheinbar hinter diesem Vorgehen steckt:


[...] Phares handelt nach einer alten phönizischen Weisheit, die sich in einer über 5000 Jahre alten Legende ausdrückt:

Eines Tages lief ein alter friedvoller Phönizier durch die Stadt Byblos. Plötzlich kam ihm ein Schurke entgegen und schlug dem friedlichen alten Mann ins Gesicht. Der alte Mann steckte seine Hand in seinen Beutel und gab dem Schläger sein einziges Goldstück. Der Schläger wundert sich zwar, aber er nahm das Goldstück und ging selbstsicher und überheblich weiter. Eine alte Frau, die diese Szene beobachtet hatte, ging zu dem alten Mann und fragte ihn, wieso er seinem Schläger, diesem Schurken, sein einziges Goldstück freiwillig ausgehändigt hatte. Der alte Mann drehte sich um und antwortete der Frau:"Schau mal, was jetzt geschieht". 

Der Schläger hatte sich gerade vor den nächsten Mann gestellt, der vorbeikam. Selbstsicher schlug der Schurke diesem Mann ins Gesicht. Der Geschlagene nahm sein Dolch, tötete den Schläger und rannte weg. Der alte Mann ging zum toten Schläger, nahm sein Goldstück wieder an sich und sagte zur Frau: „Irgendwie musste ich mich am Schläger rächen, deshalb gab ich ihm mein einziges Goldstück und ermutigte ihn damit, den nächsten ebenfalls zu schlagen, in der Hoffnung, der andere wehre sich und töte ihn vielleicht. Es hat funktioniert!" [...]

Sollte das wirklich zutreffen (und nach der Lektüre von "Think Big" traue ich Trump schon so einiges zu) dann sage ich an dieser Stelle schon einmal: Chapeau!


Mittwoch, 7. Juni 2017

Bis 31.10.2017 in Mannheim: "Die Päpste und die Einheit der Lateinischen Welt"



Um es ganz kurz zu machen: Großartig!

Ich habe mir bereits vor zwei Wochen die Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum im ehemaligen Mannheimer Zeughaus angesehen. Auf drei Etagen verteilt wird Einblick in die Geschichte des Papsttums von der Antike bis in die Renaissance anhand verschiedenster Exponate erklärt, bei denen auch viele Leihgaben aus den Vatikanischen Museen, London, Avignon und Paris zu sehen sind.

Besonders gut ist nicht nur das Problemfeld Politik erklärt, sondern auch die Entwicklung des römischen Humanismus der Renaissance, zu dem beispielhafte Charaktere wie Nikolaus V. oder Pius II. vorgestellt werden - jedoch auch berechtigterweise die damaligen Fehlentwicklungen und wie verschiedenste Päpste nach Lösungen suchten.

Eine Sache, die leider immer noch zu wenig besprochen wird - siehe diverse antiklerikale Einträge von Ausstellungsbesuchern im Gästebuch, die anscheinend nicht einmal die kritischen Anmerkungen gelesen haben. Vielleicht waren diese aber auch einfach nur zu ausgewogen geschrieben, dass sie einfach nicht in das antiklerikalen Weltschema passten. Oder man ließ sich wieder mal zu sehr vom Bling-Bling ablenken.


Ebenfalls eine Besonderheit: Im Eingangsbereich sind die roten Schuhe von Benedikt XVI. zu sehen :3



Sonntag, 4. Juni 2017

Würde Rudi das wissen...



Nachdem wir es schon im letzten Posting kurz von der sogenannten Identitären Bewegung hatten, wird die inzwischen ganz normale Realsatire noch einmal so richtig getoppt. Auf der Facebook-Seite der IB erschien folgendeBemerkung mit Link zu Tichys Einblick:


Alexander Wallasch analysiert auf Tichys Einblick die Sprachlosigkeit der Linken gegenüber dem Zensurvorhaben von Heiko Maas, welches nichts weiter ist, als das Eingeständnis eines ideologischen Totalausverkaufs und damit die Selbstpositionierung als Scheinopposition:

"Die „Identitären“ nehmen dieser „Linken“ die Butter vom Brot, diese Antifa von „Rechts“ erledigt, was einmal zu den Kernaufgaben „der Linken“ gehörte. Rudi Dutschke würde sich im Grabe umdrehen und Jutta Ditfurth sagte mal über die Grünen, sie seien „Meisters des Verrats, (…) die Partei (…) der verrohenden Mittelschicht“ , was nun also auch für die deutsche „Linke“ gelten darf, deren Abgeordnete Sitte zu Heiko Maas’ neuerlichem Angriff auf die Meinungsfreiheit und Demokratie nichts anderes einfiel, als eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin aus der Task Force von Heiko Maas für ihre Arbeit zu belobigen.

Wie konnte diese „Linke“ so versagen? Wie konnte sie es zulassen, dass man sie ihrer Kernkompetenz beraubt?"


Und nicht nur von ziviler Seite sieht es gerade für das Vorhaben von Heiko Maas so ziemlich schlecht aus. Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages äußert inzwischen offen schwerwiegende Kritik am Netzwerkdurchsuchungs- gesetz.


Samstag, 3. Juni 2017

Lückenpresse, 4. Akt: Deutschland braucht den "Erklär-Nazi"


"[...] Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht [...]"


Man muss nicht mit ihnen übereinstimmen. Man muss mit ihnen nicht einer Meinung sein.
Trotzdem braucht man bei bestimmten Leuten immer einen Adolf, um zu zeigen, dass man sie für lupenreine Nazis hält - auch wenn keine Beweise dafür vorliegen (bei den linken Nachwuchs-SAlern ist das natürlich anders. Aber die meisten ignorieren das lieber.) 

Bei der AfD war es in "Er ist wieder da" der GröFAZ höchstpersönlich, der das beweisen wollte, danach eine vielleicht nicht wirklich bei allen bekannte Sängerin, die allen erklären sollte, was die AfD ist - auch wenn sie es nicht ist.

Bei der in den letzten Wochen immer mal öfter in den medialen Fokus geratenen "Identitären Bewegung" (man beachte hierzu auch die nie stattgefundene "Stürmung des Justizministeriums", bei der sich vor allem Bundesjustizminister Heiko Maas unglaublich blamierte) braucht es einen Sendung der Maus-gerechten "Erklär-Nazi", den der WDR als ultimativen Beweis ins Feld schickt. 

Wie unglaublich billig und irrational bevormundend das ist, zeigt Martin Sellner von der IB in seiner Analyse der Episode "Aufstieg der Rechten". Und wie rhetorisch und cinematisch perfide dieser "Tugendporno"(sic!) umgesetzt wurde, wird in diesem (etwas längeren Filmchen) ebenfalls erklärt.