Freitag, 9. Juni 2017

Donald in Arabia: Ein vergiftetes Geschenk?



Neben dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wird derzeit besonders der Nahost-Besuch von Präsident Donald Trump, bei dem mit Saudi-Arabien ein Handelsdeal von 400 Milliarden Dollar abgeschlossen wurde, als absolute Blamage empfunden.

Warum es jedoch kein wirklicher Fehlschlag gewesen sein kann, erklärt dagegen Imad Karim, der sich ein wenig mit Trumps libanesischen Berater auseinandersetzte, der scheinbar hinter diesem Vorgehen steckt:


[...] Phares handelt nach einer alten phönizischen Weisheit, die sich in einer über 5000 Jahre alten Legende ausdrückt:

Eines Tages lief ein alter friedvoller Phönizier durch die Stadt Byblos. Plötzlich kam ihm ein Schurke entgegen und schlug dem friedlichen alten Mann ins Gesicht. Der alte Mann steckte seine Hand in seinen Beutel und gab dem Schläger sein einziges Goldstück. Der Schläger wundert sich zwar, aber er nahm das Goldstück und ging selbstsicher und überheblich weiter. Eine alte Frau, die diese Szene beobachtet hatte, ging zu dem alten Mann und fragte ihn, wieso er seinem Schläger, diesem Schurken, sein einziges Goldstück freiwillig ausgehändigt hatte. Der alte Mann drehte sich um und antwortete der Frau:"Schau mal, was jetzt geschieht". 

Der Schläger hatte sich gerade vor den nächsten Mann gestellt, der vorbeikam. Selbstsicher schlug der Schurke diesem Mann ins Gesicht. Der Geschlagene nahm sein Dolch, tötete den Schläger und rannte weg. Der alte Mann ging zum toten Schläger, nahm sein Goldstück wieder an sich und sagte zur Frau: „Irgendwie musste ich mich am Schläger rächen, deshalb gab ich ihm mein einziges Goldstück und ermutigte ihn damit, den nächsten ebenfalls zu schlagen, in der Hoffnung, der andere wehre sich und töte ihn vielleicht. Es hat funktioniert!" [...]

Sollte das wirklich zutreffen (und nach der Lektüre von "Think Big" traue ich Trump schon so einiges zu) dann sage ich an dieser Stelle schon einmal: Chapeau!


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