Samstag, 22. Juli 2017

Zerstören wir heute mal ein paar links-islamophile Märchen...


Es ist wieder mal so weit in Spanien: Die Linken fordern wieder einmal die Enteignung der Kathedrale von Cordoba.

Nichts neues im modernen Andalusien, wo man sich gerne darauf beruft, dass die Kathedrale für alle sichtbar eine Moschee war (dass sie davor eine Kirche war, genau wie die Umayyden-Moschee in Damaskus und gewaltsam umgewidmet wurde, will natürlich niemand anmerken) und dass der Islam so eine tolle Hochkultur hervorbrachte, von der nicht nur die böse Kirche, der man gerne mal ordentlich ein auswischen möchte, sondern ganz Europa und die ganze Welt noch was lernen kann.

Hauptsache es hat nichts mit dem verhassten christlichen Erbe zu tun, von dem Zivilisationen zehrten, aus denen später der Kommunismus praktisch als Abfallprodukt hervorgekrochen ist (und was heute viele mehr oder minder selbstbewusste Linksintellektuelle generell stört).

Wenn es um Korruption, Intrigen, Unterdrückung und Pogrome der eigenen Bevölkerung geht, kann ich da zustimmen - ist ja für die klassischen Linken ja ebenfalls nichts Neues mehr.

Beim Rest ... Na ja.


[...] Der Herrschermäzen erteilte den Auftrag, und er hatte die Macht, den Künstler in den Kerker zu werfen, wenn ihm das Resultat nicht gefiel. Nur er konnte ihn vor den Nachstellungen einer fanatischen Theologie schützen oder vor der Rachsucht eines anderen Mäzens. Wofür er sich entschied, hing ab von seiner Laune oder seiner momentanen Interessenlage. Der Künstler oder Gelehrte war seinem Herrn auf Leben und Tod ausgeliefert, und er hatte allen Grund, diesen bei guter Stimmung zu halten.

Noch prekärer wurde der Status des Gelehrten durch die instabilen politischen Verhältnisse. Die Epoche von al-Andalus war geprägt von Aufständen, Semi-Anarchie, Bürgerkrieg, Vagantentum (Fahrendes Volk), Thronkämpfen, Eroberungen und Rückeroberungen. Zeiten der Ruhe waren selten. Der schützende Mäzen konnte plötzlich weg sein, ermordet vom Bruder, verjagt vom Konkurrenten eines anderen Stammes. Die Biografien vieler maurischer Gelehrter widerspiegeln diese Situation. Sie erzählen von Flucht, Neuanfang, Verbannung, von Verstellung, List und Hintersinn.
[...]


Und auch bei den Arabern beginnt man langsam, die Geschichte des "glorreichen toleranten Islams" zu hinterfragen:




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