Donnerstag, 3. August 2017

3. August: "Auffindung der Gebeine des Heiligen Stephanus"



1960 wurde unter dem Pontifikat von Johannes XXIII. ein für die Kirche sehr wichtiges Fest abgeschafft: Am 3. August wurde der wunderbaren Auffindung der sterblichen Überreste des heiligen Stephanus gedacht. Ein historisches und übernatürliches Ereignis von solcher Größe, daß des Protomärtyrers liturgisch sogar an zwei Festtagen gedacht wurde.“ Mit diesen Worten erinnert die Historikerin Cristina Siccardi an ein außergewöhnliches Ereignis in der Kirchengeschichte, das von ihre näher beleuchtet wird. [...]

So beginnt der Artikel auf katholisches.info über diesen inzwischen in Vergessenheit geratenen erweiterte Gedenktag des Erzmärtyrers Stephanus, der jedoch im Nahen Osten eine gewisse Lebendigkeit genießt, was man auch am dortigen durch die Salesianer im Zuge der Erforschung des Heilgen Landes erbauten Wallfahrtskirche in Beit Jimal nahe Jerusalem sehen kann.

Inzwischen sieht die Situation leider so aus, dass es dort immer wieder zu christenfeindlichen Vandalismus radikaler Siedler kam. Eine Sache, die auch den israelischen Politikern auf die Nerven geht. Eine Sache, die in Deutschland ebenfalls immer öfter zu beobachten ist, aber nicht weiter auf Beachtung stößt bzw. des öfteren auch Kircheninterne auf die Gedanken bringt, auf Kuschelkurs mit Leute zu gehen, die eine radikale Säkularisierung durchsetzen wollen indem man sich dabei selbst fleißig säkularisiert. Oder mit solchen, von denen man nicht einmal weiß, was sie so alles außerhalb des öffentlichen Rechtsraumes treiben. 

Und dabei das Licht, das gerade jetzt gebraucht wird, unter dem Schemel lassen.


[...] „Was in jenem Jahr 415 der Kirche geschehen ist, interessiert aber nicht mehr. Verschämt wird die übernatürliche Wirklichkeit in einem ungezähmten Drang, der Welt zu gefallen, versteckt. Mit dem Ziel, mit den Neopositivisten – den Verleumdern von Visionen, Erscheinungen und himmlischen Phänomen – mit den Liberalen, den Kommunisten, den Radikalen … kurz, allen ‚Fernen‘, wie Paul VI. sie bezeichnete (die vor Johannes XXIII. und dem Zweiten Vatikanischen Konzil von der Kirche noch ‚Feinde‘ genannt wurden), in einen Dialog zu treten, hat sich die Kirche sich selbst entfremdet und vergißt ihr immenses und mächtiges Erbe, ein Erbe des Guten, des Schönen und des Wahren, das universell für jeden bestimmt ist“, so Cristina Siccardi. [...]


Sancte Stephane, ora pro nobis!



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