Mittwoch, 25. April 2018

Fail Britain: Zwischenbericht zum Fall Alfie Evans



Katholisches.info meldet in seinem 11. [sic!] Update zu Alfie Evans:

Alfie Evans atmet seit 34 Stunden selbständig.

Die Eltern haben Rekurs gegen das von Richter Hayden verhängte Ausreiseverbot eingebracht. Heute nachmittag findet eine Anhörung vor dem Berufungsgericht statt.

Die Eltern schöpfen alle verfügbaren Rechtsmittel aus, finden sich aber mit jedem Antrag und in jeder Instanz vor immer denselben Richtern wieder, die bereits das Todesurteil gegen Alfie erlassen und bestätigt haben. Eine Verhandlungsfarce, zumal weder Richter Hayden noch das Krankenhaus willens sind, Fehler einzugestehen und zu korrigieren.

Prämisse aller Verhandlungen einschließlich des Todesurteils war allein das Gutachten des Alder Hey Hospitals, das behauptete, daß der kleine Alfie ohne künstliche Beatmung nach drei Minuten sterben werde. Die Einholung eines zweiten, medizinischen Gutachtens, wie von der Familie verlangt, wurde von Richter Hayden als unnötig abgelehnt. Als am Montag abend 22 Uhr die künstliche Beatmung eingestellt wurde, ist Alfie aber nicht gestorben. Er atmet seither selbständig. Erst nach mehr als 10 Stunden, als die ärztliche Diagnose offensichtlich widerlegt war, erhielt er vom Krankenhaus zur Unterstützung eine Sauerstoffmaske. Die künstliche Beatmung wurde nicht wieder aufgenommen.
Die Ärzte des Krankenhauses und der Richter halten aber in rechthaberischer Eitelkeit an ihrem Todesverdikt fest, weshalb Alfie gefälligst zu sterben habe. Darauf laufen das Ausreiseverbot und die groteske Verzögerungstaktik des Krankenhauses hinaus. Alfie ist seit Monaten eine Geisel der „Kultur des Todes“. Frühestens am kommenden Montag soll er das Krankenhaus verlassen dürfen. Im Klartext: Ärzte und Richter hoffen, daß Alfie bis dahin tot ist. Damit dem tatsächlich so ist, wird er nicht mehr ernährt. Seit Montag abend ist seine Nahrungsversorgung eingestellt. Das Kind wird zu Tode gequält.

Nachtrag zur gestrigen Verhandlung vor Richter Hayden: Ein Arzt des Alder Hey Hospital sprach von „wirklicher Angst“, die er empfinde, weil vor dem Krankenhaus Menschen für das Leben von Alfie Evans demonstrieren und beten. Grotesk. Die Wirklichkeit ist: Die Familie Evans, eine einfache Familie aus dem Volk, und ihre Freunde und Unterstützer, Menschen mit gesundem Menschenverstand und Herz, stören die so „schön“ zurechtgeredete Welt der Henker.


Vergessen wir an dieser Stelle nicht: 
- Es stehen Rettungskräfte aus Italien bereit, um ihn mit einer bereiten Maschine nach Italien ausfliegen zu können.

... Und Krankenhaus und Staat machen weiter wie bisher, außenstehende stellen sich dumm und haben schon in übermäßiger Zahl Solidarität mit dem Krankenhaus bekundet mit Bemerkungen, dass die Eltern eines Kranken Kindes sich nicht so anstellen sollen, da es dort im Krankenhaus noch mehr kranke Kinder gäbe (sic! Habe diese Bemerkungen massenweise auf der FB-Seite der Klinik gesehen!). Auch von Seiten der Queen hört man nichts, die Medien sind zu beschäftigt mit dem royalen Nachwuchs und in Deutschland hört man zu dem Thema praktisch ebenfalls fast nichts [KORREKTUR: Jetzt schon].

Und man soll sich also an dieser Stelle tatsächlich wundern, dass selbst Briten diese Situation mit der im Dritten Reich vergleichen - das barbarische System, für dessen Ende man sich regelmäßig selbst groß feiert und feiern lässt?



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